1. Darkness Before Dawn
Martyr, ein Name aus den Niederlanden, geistern seit 1982 durch die Szene obwohl man zwischendurch 16 Jahre Pause machte. So wirklich gepackt hat mich die Band allerdings nie wirklich, obschon die Mischung aus klassischem Metal der Marke Saxon und Maiden und amerikanischem Power Metal wie Metal Church oder Jag Panzer ja durchaus gefallen müsste.
In der Tat ist das alles andere als übel, was Martyr hier fabrizieren. Der Opener «Darkness Before Dawn» ist mit balladeskem Auftakt und epischen OhOhOh-Chören schon mal ein guter Start, bevor man mit sägenden Riffs das Tempo erhöht. Auch der Titeltrack und Songs wie das über sieben Minute lange «Cemetary Sympony» oder das treibende «Harvest Of Souls» sind wahrlich nicht schlecht. Trotzdem fehlt der Band das gewisse Extra an Eingängigkeit um länger in Erinnerung zu bleiben.
Natürlich braucht es ein paar Durchgänge und so dürfte das Album von Mal zu Mal wachsen. Zumindest gewann es bei mir nach jedem Durchgang ein paar Prozent mehr dazu. «Dark Believer» ist also ein Album ohne richtigen Hit, aber auch ohne Abschiffer
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