Bewertung: 8
Thrash Metal Fans dürfen sich momentan wahrlich nicht beklagen, denn der Nachwuchs ist ‘on fire’. Das haben dieses Jahr schon Undergroundbands wie Cruel Bomb, Hazzerd, Phantom oder Fabulous Desaster mit starken Scheiben bewiesen, aber auch altgediente Bands wie Destruction, Warbringer oder Sodom sorgten 2025 für Schmerzen im Nackenbereich.
White Mantis kannte ich bis dato nicht, dem Infosheet ist zu entnehmen, dass die Bayern vor sechs Jahren ihr Debüt veröffentlicht haben und dass die Jungs auch vor schrägen, chaotischen und progressiven Einflüssen nicht zurückschrecken. Das kann ich so gelten lassen, auch wenn ich finde, dass bei White Mantis trotz ihrer Ideen der Song im Vordergrund ist. «Nekrotornado» ist eine eingängige Abrissbirne, während der Titeltrack eher in die Voivoid Richtung schielt. «Toxic Sniper» klingt, wie wenn Tankard plötzlich technischen Thrash machen würden, während «Divide And Kill» auch Testament gut zu Gesicht stehen könnte.
Neben den starken Riffs und Songs muss
ich aber auch Sänger Matthias Pletz ein Kränzchen winden, denn der gute Mann ist ein Volltreffer. High Roller
Records beweisen also einmal mehr, dass sie eine gute Adresse für Metal
Feinschmecker ist.
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