Mit den ersten beiden Alben ist es Sagenbringer einerseits gelungen, die Anhängerschaft massiv zu steigern und anderseits natürlich die Messlatte für das dritte Werk recht hoch gelegt. Bisher waren die Deutschen vor allem im nordisch mythologischen Raum unterwegs, was die Lyrics angeht. Diesmal öffnet man sich auch etwas Richtung anderen Sagen, was das Feld nun für die Zukunft ein wenig öffnet.
Natürlich gibt es immer noch Songs wie «Freya» oder das feuchtfröhliche Trinklied «In Odins Goldener Hall», weshalb Fans des Nordens immer noch auf ihre Kosten kommen. An erster Stelle soll hier aber die fantastische Single «Valkyriensturm» zu Ehren kommen, ein Gedicht von einem Song, hymnisch, hart und mit fantastischer Melodie gesegnet. Sagenbringer erinnern mich damit immer wieder an Equilibrium, als diese ‘hüstel’ noch gut waren. Diese epischen Kompositionen sind eine der ganz grossen Stärken der Band und keine Sorge es gibt genug davon. Weitere Anspieltipps sind der Folk Knaller «Freie Vögel» und die von Nissara mit weiblichem Klargesang veredelte Ballade «Freya», sowie das schon erwähnte «In Odins Goldener Hall».
Wer die ersten beiden Alben kennt, wird schnell Gefallen finden, auch wenn ich persönlich die Vorgänger ein wenig stärker einstufen würde. Aber die Note sagt alles, das ist kaum von Bedeutung. Für mich sind Sagenbringer in diesem Segment momentan die klare Nummer Eins vor Asenblut, Equilibrium, Wolfchant und wie sie alle heissen und ausserdem eigentlich auch ein Muss für alle Ensiferum und Vanaheim Anhänger.


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