Release Info: 2018 - Shadow Kingdom - Full Length
Band Info: USA - 2017 - Heavy Metal
Bewertung: 8,5
Bewertung: 8,5
1. Burst Into Flame
2. Crystal Ball
3. Reflectors
4. My Mirage
5. Wanderlust
6. Frozen In Time
7. Heroes
8. Can't Get Back
9. Looking Glass
Die vollständige Besetzung hat zweifellos zu ausgefeilterem musikalischem Können geführt. Das Schlagzeug hat diesmal deutlich mehr Wucht, treibt das Tempo der Songs gelegentlich auf fast Speed-Metal-Niveau, und der Fokus liegt noch stärker auf brillanten Gitarrenharmonien und treibenden Rhythmen. Andererseits behält der Gesang seinen nasalen Klang bei, der wohl immer zu Haunts Markenzeichen gehören wird. Er hat vor zehn Jahren bei „Goat Horn“ funktioniert, und er funktioniert auch hier hervorragend.
„Burst into Flame“ ist ein echter Ohrwurm, und die durchweg kurzen Spielzeiten sorgen dafür, dass die Songs nie langweilig werden. „Reflectors“ und „Can't Get Back“ gehören zu den zugänglichsten Stücken des Albums, mit ihren mitreißenden Riffs und eingängigen Refrains, die das moderate Tempo interessant halten. „Frozen in Time“ sticht mit seinem besonders melodischen Gesang hervor, während das beschwingte „My Mirage“ beweist, dass Gygax nicht die einzige neue Band ist, die den Thin-Lizzy-Shuffle beherrscht. Zwar könnte man sich an einigen Stellen etwas mehr Wucht wünschen, doch die Ohrwürmer machen das mehr als wett.
Wie schon „Luminous Eyes“ zuvor, ist auch Haunts erstes Album in voller Länge eine klare Empfehlung für alle, die im traditionellen Metal eine perfekte Balance aus Härte und Melodie suchen. Das Songwriting ist auf beiden Alben etwa gleichwertig, doch die ausgefeiltere Musikalität und der differenziertere Stil auf „Burst into Flame“ verleihen dem Album den entscheidenden Vorteil. Hier steckt viel Crossover-Potenzial drin und ich hoffe wirklich, dass Haunt den nächsten Schritt schafft, bevor sich Mr. Church zu Tode arbeitet… (METAL ARCHIVES)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen