Band Info: Deutschland - 2003 - Symphonic Metal
1. Song Of Darkness
Natürlich wird es immer noch eine Fraktion geben, welche der ehemaligen Sängerin Liv Kristine nachweint, aber die Nachfolgerin Elina Siirala ist nun auch schon seit 10 Jahren an Bord. In dieser Zeit hat Mastermind Alexander Krull mit «Sign Of The Dragonhead», «The Last Viking» und «Myths Of Fate» drei Alben veröffentlicht, welche zu den besten Alben der Diskografie gehören.
Nun veröffentlicht die Band eine EP mit vier Songs um die Wartezeit auf den nächsten Streich etwas zu verkürzen und wohl auch um die drei neuen Mitglieder zu präsentieren. Dominik Prykiel am Bass, Florian Ewert an der Gitarre und Simon Skrlec an den Drums sind neu dabei. Musikalisch braucht sich der Fan aber keine Sorgen zu machen. Nach wie vor schreiben Leaves’ Eyes scheinbar mühelos eingängige Hymnen im symphonischen Gewand. Den Auftakt macht der Titeltrack und wie der Name schon verrät, handelt es sich um eine melancholisch-traurige Nummer mit wunderschönen Melodiebögen. «Hall Of The Brave» nimmt dann die, für die Band typischen Wikinger Themen auf und klingt wie Filmmusik. Im Gegensatz zum Opener darf Alexander hier auch seine Growls einbauen und genau diese Symbiose macht doch Leaves’ Eyes aus oder?
Trommeln und Chorgesang eröffnen «Until
The Last Day», welches bombastisch, heroisch und trotzdem hoffnungsvoll gute
Laune versprüht. Die abschliessende Halbballade «Roots Eternal» gehört dann
wieder Elina alleine und sie intoniert diesen Song mit viel Gefühl. Für Fans
der Gruppe ist diese EP Pflicht, für Neueinsteiger ist dies ebenfalls eine gute
Wahl, da sie einen guten Querschnitt über das musikalische Können bietet.


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