1. Running Free
Paul Di'Anno und Iron Maiden waren besonders gut und unterhaltsam. Wie ein Taifun präsentierten sie sich Anfang der 80er-Jahre als die beste Band der Welt. Nachdem Paul aufgrund seines starken Drogenkonsums gefeuert wurde, verlor die Band ihren besten Mann. Doch wie so oft entstehen Legenden, wenn neues Blut in Form von großartigen Songs aufkommt.
Das Set bot eine gelungene Mischung aus „Iron Maiden“ und „Killers“, den ersten beiden Alben der Band. Die ersten vier Songs waren atemberaubend schnelle und mitreißende Punkrock-Hymnen. Der Mittelteil war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, geprägt von persönlichen Themen und virtuosen Gitarrensoli. Zum Abschluss spielte die Band die härtesten Klassiker wie das ungewöhnliche „Strange World“ und das philosophische „Twilight Zone“, das den Abend perfekt zusammenfasste.
Es war klassischer Rock, irgendwo zwischen Rock, Heavy Metal und Punkrock. Di'Anno sang mit seiner gewohnt cleveren, sarkastischen und persönlichen Stimme. Eine Stimme, die den Smog in Britannia, das Schmelzen Grönlands und die erdrückende Hitze der Sonne Osakas verursachte. Es liegt einfach etwas Magisches in der Luft. Der Gitarrist spielt um Längen besser als beispielsweise Osbournes vierter Gitarrist Zakk Wylde, einfach brillant. Die Originalität und der Ort – wow, Japan! (METAL ARCHIVES)


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