Bewertung: 7
Von dieser Band aus Manchester habe ich noch nie etwas gehört. Ich habe allerdings die Vermutung, dass dies unter anderem daran liegt, dass man bisher bei zwei kleinen Label unter Vertrag waren, die im deutschsprachigen Raum kaum stattfinden. Das Trio präsentiert nun sein viertes Album und der Name ist Programm, ebenso die Tatsache, dass man mit 29 Minuten genretypisch kurz unterwegs ist.
In elf kurzen Songs prügeln sich Wolfbastard durch den Longplayer. Der Sound ist roh und authentisch und man fühlt sich automatisch an einen verrauchten Club erinnert, wo die Mucke der Engländer wohl besonders gut zur Geltung kommt. Titel wie «It’s Fucking Dark», «Satanic Scum Punks», «Hail Satan Kurwa» oder «Fuck The Bastards» dürften keine Fragen mehr betreffend Lyrics offen lassen, musikalisch liegt man irgendwo zwischen Venom, Motörhead und The Exploited.
Nun, trotz kurzer Spieldauer ist die Musik
von Wolfbastard wohl eher was für Live Auftritte, wo die Intensität noch besser
zur Geltung kommen dürfte. Wer aber eine kurze heftige Abreibung benötigt, der
sollte mit dem Album durchaus richtig liegen. Für mehr als eine gute Sieben, fehlt
mir persönlich dann ein wenig die Abwechslung.


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