Release Info: 2006 - Brutal Bands - Full Length
Band Info: Malta - 2000 - Death Metal
Bewertung: 7
Bewertung: 7
1. Relapse Into Sickness
2. Addicted To Smothered Throats
3. Flayed, Dismembered And Feasted Upon
4. Wretched Stagnant Blood
5. Befouled With Zest
6. Epoch Of Methodic Carnage
7. Death Bound Conundrum
8. Lurid Iniquity
9. Battered Into Nothingness
10. Gratification Through Castration
Ich bin auf diese Band gestoßen, als ich nach Brutal-Death-Metal-Alben und -Bands zum Reinhören gesucht habe. Ich wusste, dass sie bei Brutal Bands unter Vertrag stehen, und die meisten Bands dieses Labels waren ziemlich mies. Aber ich habe dieses Juwel entdeckt. Abysmal Torment sind definitiv originell, da sie Elemente verschiedener Bands aufgreifen, diese aber nicht übertreiben, sondern nur dezent andeuten. Besonders aufgefallen sind mir die Breakdowns. Sie ähneln denen von Devourment, sind aber nie länger als 15-20 Sekunden, was sie sehr geschmackvoll macht und einen schönen Kontrast zu den durchgehenden Blastbeats und punkigen Riffs bildet – ganz anders als bei Devourment, die es damit einfach übertreiben. Der Gitarrist hat großartige Riffs, die einen zum Headbangen animieren. Was mir aber nicht gefallen hat, war, dass zwei oder drei Songs immer wieder Variationen desselben Riffs verwenden, was etwas unangenehm ist. Alles in allem sind die Gitarren gut, klingen aber dumpf, was etwas nervt. Der Bass ist auf dieser Platte präsent, was mir gefällt, da man ihn normalerweise auf Brutal Death Metal-Veröffentlichungen gar nicht hört. Er folgt natürlich der Gitarre und macht seine Sache gut. Der Schlagzeuger muss eine Maschine sein. Sein Spiel ist phänomenal, und er lässt die Doppelbasspedale nie los. Er spielt entweder durchgehend Blastbeats, Thrash-Beats oder Punk-Beats. Was mir an der Schlagzeugproduktion allerdings nicht gefallen hat, ist, dass die Snare wie eine Blechdose klingt, was immer nervt und ein sehr störendes Geräusch ist. Das Schlagzeug übertönt so ziemlich alle anderen Instrumente auf dieser CD. Der Gesang ist gut, typisch: gurgelnd, guttural oder tief knurrend, mit ein paar Schweinequieken im Mix. Die Band hat zwei Sänger, aber es klingt alles wie einer. Einer oder beide Sänger haben eine Art Knurren, wenn sie ihre Zeilen rappen, aber daran sollte man sich gewöhnen können. Ein paar hohe Gesangspassagen und Schreie hätten dem Mix gutgetan. Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, war die Produktion. Der Gesang klingt sehr dumpf. Alles in allem muss ich aber sagen, dass es sich um eine gute Platte handelt, und wenn man über die Produktion hinwegsehen kann, wird man sie sicher genießen. Eine gelungene Veröffentlichung. (METAL ARCHIVES)


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