Das erste was mir auffällt ist das Artwork. Irgendwie passt das Graffiti-mässige Logo der Band überhaupt nicht zu der mittelalterlichen Schlachtszene. Aber das ist ja keine Bewertungskritik an sich, sondern die Musik soll immer noch an erster Stelle stehen. Stilistisch steht man hier zwischen der NWOBHM und US-Epic Metal, mit Twin Gitarren und einem etwas gewöhnungsbedürftigen Sänger, weil dieser auch in einer Punk Band singen könnte.
Das Songwriting lässt indes noch Luft nach Oben, denn irgendwie hat es kein Song geschafft, sich in mein Gedächtnis zu brennen. Gute Ansätze sind immer wieder festzumachen, aber wirklich packend ist das noch nicht. Der Opener «Parasite» startet gut, kann aber im Refrain nicht überzeugen. «Marching Maniacs» ist ein Midtempo Stampfer, der eigentlich zu gefallen weiss, aber auch die Grenzen vom Sänger aufzeigt. Diese Schwäche im Songwriting ist dann natürlich bei einem Longtrack wie «A Bizarre Pilgrimage To The Cubik Mansion» eher hinderlich, der Song kann die Spannung jedenfalls nicht über die 12 Minuten hochhalten.
Die vier Jungs kommen übrigens China,
leben aber alle in Georgia, USA. Dieser Hintergrund könnte also ebenfalls noch
Einfluss auf ihre Musik haben. Insgesamt bleibt auf ihrem Debütalbum noch
einiges Stückwerk, zu hören sind aber auch immer wieder gute Ansätze.


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