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Dying Fetus - Destroy The Opposition



Release Info: 2000 - Relapse - Full Length
Band Info: USA - 1991 - Death Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Praise The Lord (Opium For The Masses)
2. Destroy The Opposition
3. Born In Sodom
4. Epidemic Of Hate
5. Pissing In The Mainstream
6. In Times Of War
7. For Us Or Against Us
8. Justifiable Homicide

Das dritte Album von Dying Fetus gilt unter Fans gemeinhin als ihr bestes, und das aus gutem Grund: Es markiert das Ende ihrer Suche nach einem stabileren, reiferen Sound, ohne dabei die gewohnte, brachiale Wucht zu verlieren. Kommen wir zum Album. Die Produktion ist deutlich verbessert . „Purification Through Violence“ war ziemlich roh und rau; „ Killing On Adrenaline“ war etwas sauberer, aber extrem basslastig. Dieses Album ist produktionstechnisch deutlich gelungener. Jedes Instrument klingt unglaublich klar, und alle Details (wie die allgegenwärtigen Sweep-Picking-Riffs) sind perfekt hörbar. In meiner Rezension des Vorgängeralbums erwähnte ich, dass ich aufgrund des extrem lauten Basses einige Riffs nur schwer heraushören konnte; das ist hier nicht der Fall.

Die Riffs sind wie gewohnt präsent : viele Sweep- und Tapping-Passagen, mitreißende, dynamische und sprunghafte Riffs, Hardcore-artige Passagen und Breakdowns. Diese Elemente sind für ein Dying Fetus-Album absolut unverzichtbar, und auch dieses Album bildet keine Ausnahme. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Produktion ihnen ein harmonisches Zusammenspiel ermöglicht, anstatt sie im Mix ständig zu übertönen. Man muss nicht auf die Breakdowns in den einzelnen Songs warten , denn alles ist so ausgewogen und geschmeidig, dass es fast schon ein Verbrechen wäre, bestimmte Passagen der Kompositionen zu überhören. Genauso wenig liefern sich John Gallagher und Jason Netherton ein Gesangsduell; sie ergänzen sich perfekt.

Ein bisschen Melodie kann Wunder wirken . Tracks wie „ Born In Sodom“ und „Epidemic of Hate“ enthalten überraschend melodische Soli, die hervorragend zu den Riffs passen, während „ For Us or Against Us“ – ich wage es kaum zu sagen – ihr schönster Song ist . Ganz am Ende erwartet uns ein sehr ergreifendes, fast nostalgisches Zusammenspiel zwischen Rhythmus- und Leadgitarre. Melodien sind für Dying Fetus nichts Ungewöhnliches; ungewöhnlich ist jedoch, dass sie ein so wunderschönes Stück schreiben. Abschied des Schlagzeugers . Obwohl Kevin Talley nur zwei Alben mit Dying Fetus aufnahm, prägte sein Stil den Sound der Band nachhaltig. Seine Technik ist unglaublich groovig, eine enorme Steigerung der (ohnehin schon) brutalen Riffs, und gleichzeitig äußerst präzise. Das Intro des bereits erwähnten „Epidemic of Hate“ ist ein hervorragendes Beispiel für seine Kreativität und Dynamik.(METAL ARCHIVES).

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