1. Cause Of Progress
2. Empyrical Sphere
3. The River Flows On
4. Limitation
5. The Five Ways
6. Sleep Of Reason
7. Emergence
8. Once Becoming
9. As Of Yet Unknown
Die eher unbekannten Virginiaer Band Ecliptic, die sich offenbar bereits 1999 gründete, hat mit ihrem Debütalbum „As Of Yet Unknown“ versucht, neue Wege zu gehen. Sie verknüpften die melodischen Black-Metal-Rhythmen und -Klänge ihres Kerns mit einer starken progressiven Note und flirteten mit beeindruckenden Soli und Variationen im Bereich des Akustik- und Post-Black-Metal. Zugegeben, beim Lesen mag man denken: „Das kenne ich schon“, denn wie so vieles in der Metal-Welt wurde auch dieser Stil schon von unzähligen Künstlern aufgegriffen. Dennoch kann man Ecliptic zu ihrer gelungenen und durchaus fesselnden Version gratulieren. „Empyrical Sphere“ und „The River Flows On“ laden mit ihren kraftvollen Lead-Riffs, die an Woods of Ypres und die meisterhaften Agalloch erinnern, zum Genießen ein – eine Aufgabe, die ihnen leicht fällt, bevor die etwas fade, aber dennoch deutlich persönliche und ehrliche Akustik die beiden Songs ihrem Ende entgegenführt.
Wie man anhand der bereits erwähnten Beispiele vermuten könnte, verzichten Ecliptic auf viele der übertriebenen Klischees des Black Metal. Sie bedienen sich zwar erdiger, atmosphärischer und heidnischer Elemente, erreichen aber letztendlich nicht das Niveau der Top-Bands dieses/dieser sich rasant entwickelnden Genres. Auf den Alben „The Five Ways“, „Sleep Of Reason“ und dem vielversprechenderen „Once Becoming“, das jedoch nie an die anfänglichen Erfolge anknüpfen kann, offenbart ein genauerer Blick nicht nur einen mittelmäßigen Gitarrensound, der Ecliptic nicht von der Masse abhebt, sondern auch den unverkennbaren Klang einer Band, die noch daran arbeitet, ihre Songs – sowohl in den härteren als auch in den nachdenklichen Ambient-Passagen – prägnant und ausdrucksstark zu gestalten. Angesichts dessen ist das keineswegs abwertend gemeint, denn genau hier befinden sich Ecliptic auf der Skala der aufstrebenden Bands, die alle den Sprung nach oben schaffen müssen. Und da es sich um eine Eigenveröffentlichung handelt, haben sie vielversprechendes Potenzial gezeigt, ein Niveau zu erreichen, das vielen verwehrt bleibt. Dieser Status lässt mich vermuten, dass Ecliptic eines Tages ein wirklich gutes Album veröffentlichen könnten. Bis sie jedoch an der Spitze ihres Nischengenres stehen, dürfte es – rein auf Basis von „As Of Yet Unknown“ – noch einige Zeit dauern. (METAL ARCHIVES)
Wie man anhand der bereits erwähnten Beispiele vermuten könnte, verzichten Ecliptic auf viele der übertriebenen Klischees des Black Metal. Sie bedienen sich zwar erdiger, atmosphärischer und heidnischer Elemente, erreichen aber letztendlich nicht das Niveau der Top-Bands dieses/dieser sich rasant entwickelnden Genres. Auf den Alben „The Five Ways“, „Sleep Of Reason“ und dem vielversprechenderen „Once Becoming“, das jedoch nie an die anfänglichen Erfolge anknüpfen kann, offenbart ein genauerer Blick nicht nur einen mittelmäßigen Gitarrensound, der Ecliptic nicht von der Masse abhebt, sondern auch den unverkennbaren Klang einer Band, die noch daran arbeitet, ihre Songs – sowohl in den härteren als auch in den nachdenklichen Ambient-Passagen – prägnant und ausdrucksstark zu gestalten. Angesichts dessen ist das keineswegs abwertend gemeint, denn genau hier befinden sich Ecliptic auf der Skala der aufstrebenden Bands, die alle den Sprung nach oben schaffen müssen. Und da es sich um eine Eigenveröffentlichung handelt, haben sie vielversprechendes Potenzial gezeigt, ein Niveau zu erreichen, das vielen verwehrt bleibt. Dieser Status lässt mich vermuten, dass Ecliptic eines Tages ein wirklich gutes Album veröffentlichen könnten. Bis sie jedoch an der Spitze ihres Nischengenres stehen, dürfte es – rein auf Basis von „As Of Yet Unknown“ – noch einige Zeit dauern. (METAL ARCHIVES)


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