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Insomnium - Since The Day It All Came Down



Release Info: 2004 - Candlelight -  Full Length
Band Info: Finnland - 1997 - Death Metal
Bewertung: 8           


Songs:

1. Nocturne
2. The Day It Came All Down
3. Daughter Of The Moon
4. The Moment Of Reckoning
5. Bereavement
6. Under The Plaintive Sky
7. Resonance
8. Death Walked The Earth
9. Disengagement
10. Closing Words
11. Song Of The Forlorn Son

Dies ist die logische Fortsetzung meiner Rezensionsreihe, in der ich meine Begeisterung für exzellente Melodic-Death-Metal-Alben teile. Teil eins und zwei dieser Reihe über brillante Songwriting-Werke präsentierten Insomnium mit „In the Halls of the Awaiting“ und Gates of Ishtar mit „Dawn of Flames“. Teil drei ist erneut Insomnium gewidmet, diesmal mit ihrem zweiten Album „Since the Day It All Came Down“. Wow, diese Musik ist absolut fantastisch und magisch – die Jungs haben mit dem Repertoire des Melodic Death Metal wahre Meisterwerke geschaffen. Definiert man dieses Repertoire als eine gewisse melodische Grundlage, die sich durch die Verwendung bekannter Hooks auszeichnet, so haben die jungen finnischen Musiker ein originelles und beeindruckendes Kunstwerk geschaffen.

Das schlichte, atmosphärische Instrumental erzeugt Bilder von Bäumen, Flüssen und der Schönheit und heilenden Kraft der Natur, bevor der Titeltrack mit einer monströsen Klangwand, misanthropischen Melodien und brutalem Gesang einen völlig überwältigt. Das gesamte Album erzeugt mit seinen fantastischen Kompositionen und dem Fehlen jeglicher Schwächen eine ähnliche Wirkung. Auch wenn das Songwriting von bestimmten Bands beeinflusst scheint, insbesondere von den frühen Opeth, den frühen Gothenburg und Amorphis, klingen die Songs doch recht originell.

Es gibt einige besonders interessante Instrumentalstücke: das brutale Riffing des Titeltracks, die großartigen Akustikpassagen in „Disengagement“, das Opeth-artige Gitarrensolo in „Bereavement“, die mitreißenden Rhythmen in „Daughter of the Moon“ und so weiter. Die größte Stärke dieses Albums ist jedoch sein perfekter Fluss. Es ist unmöglich, einen Lieblingssong auszuwählen, da sie alle eine glatte Eins verdienen! Auch die Texte sind wunderschön. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dies ein Höhepunkt intelligenten Songwritings im Metal-Kontext ist, möglicherweise eines jener Alben, die den Godfather des Genres, Chuck Schuldiner, stolz gemacht hätten.(METAL ARCHIVES)

Insomnium - Photo

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