Songs:
1. No Reason
2. Forgotten
3. Inner Battle
4. Beyond
5. Broken
6. Oppressed Natives
7. Silent Tears
8. Passionate Dance
9. Caught By Deceit
10. Shadows Of The Past
11. Alone...
12. Silent Tears
13. Epacse
14. Broken
15. Mirror Of Serenity
16. Inner Sense
17. Mental Affection
18. Slough Of Despond
19. Solitude
20. Last Words
21. The Dreamer's Path
22. Disguised Ignorance
23. Where The Moon Meets The Sea
24. Scars
25. Slough Of Despond
26. Disguised Ignorance
27. Lovelorn
28. Shadows
29. The Dreamer's Path
Callenish Circle spielen formalen melodischen Doom/Death Metal mit Screams und tiefen Growls, der mir nie besonders zugesagt hat. Sicher, es ist ein nettes Hörerlebnis mit wilden Momenten, aber es als „essentielles Klangstück“ zu bezeichnen (wie im Promo-Text angegeben), ist etwas übertrieben. Ich genieße es nur nach einem anstrengenden Schul- oder Arbeitstag, wenn alle Muskeln streiken und ich mich nichts sehnlicher wünsche, als auf der Couch zu liegen und einfach nichts zu tun. Dann dringt Callenish Circle sanft in mein Ohr und verschwindet wieder. Es lässt mich im selben Zustand zurück wie am Anfang. Manchmal werden sie brutal, wie in „Forgotten“ oder „No Reason“, manchmal mischen sich weibliche Vocals ein und verleihen einem Track etwas Atmosphäre („Broken“), aber im Großen und Ganzen ist alles durchgehend im mittleren Tempo und eingängig. Death Metal wird in dieser Form sehr schnell langweilig, sodass man nicht lange durchhält. CC hätte ein echter Knaller werden können, wenn sie mehr Uptempo-Elemente in die Songs eingebaut hätten, um für mehr Abwechslung zu sorgen. Ich mochte die Band ganz gern, aber wenn man mich nachts wecken und mich bitten würde, ein einzelnes Riff zu summen, würde ich, abgesehen davon, dass ich dir den Mittelfinger zeige, deiner Bitte nicht nachkommen. Meine persönliche Erfahrung mit der Band beschränkt sich auf dieses Album; ich habe die neueren Werke nicht gehört und kann daher nichts vergleichen. Wenn du hier eine Empfehlung lesen willst, ob sich der Kauf für einen Fan von „Flesh Power Dominion“ lohnt oder nicht – lies dir lieber andere Rezensionen durch, ich hatte absolut keine Ahnung. Wenn du allerdings noch keine anständige Melodic-Death-Metal-Band kennst, solltest du sie dir unbedingt anhören. An langen Winternächten solltest du dir dieses Album unbedingt anhören, um zu erfahren, wie der frühe Callenish Circle geklungen hat. (METAL ARCHIVES)


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