Bewertung: 8
1. 1640
Kommt die Frage nach Bands auf, welche wie Running Wild klingen kommen mir spontan X-Wild, Blazon Stone und mit Abstrichen Lonewolf in den Sinn. Mit Whirlwind aus Spanien mischt nun noch eine weiter Band mit. Obwohl das Label auch Bands wie Helloween, Accept, Tyrant, Grave Digger, Stormwitch, Mercyful Fate oder Manowar als Einflüsse auflistet, klingt das Album ganz klar nach Rock ‘n’ Rolf. Lyrisch befasst man sich mit dem dreissigjährigen Krieg auch mit den dazugehörigen inneren Konflikte Spaniens.
Nun kann man von so offensichtlichen ‘Klon’ Bands halten was man will, ich finde zumindest Blazon Stone richtig stark. Originell ist das natürlich Null kommanull, aber so lange das Songmaterial Songs wie den furiosen Opener «Days Of Doom», das galoppierende «Winds Of Ash And Dust» oder den hymnischen Stampfer «Through Fire And Blood» hergibt, ist mir das ziemlich schnuppe. Natürlich hat man mit «Marching For Victory» auch einen epischen Longtrack an Bord.
Dass es trotzdem nicht ganz zu einer Acht
gereicht hat, liegt vor allem an Sänger Héctor Llaurado, der einem Rolf
Kasparek oder Matias Palm (Blazon Stone) schlichtweg nicht das Wasser reichen
kann. Vor allem in den Höhen offenbaren sich doch einige Schwächen. Insgesamt
lässt sich «1640» aber trotzdem gut an einem Stück hören und geht somit als
gelungenes Zweitwerk durch.


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