1. Intro
Als Label versucht man ja immer sein Produkt an den Mann zu bringen. Aber das Debüt dieser Schweden gleich auf Augenhöhe mit den Klassikern von Kreator, Destruction, Sodom, Tankard oder Exumer zu stellen, ist doch masslos übertrieben. Savage Mania stammen aus Bollnäs, also aus dem gleichen Ort wie Morgana Lefay oder Tad Morose. Mit dem Sound der genannten Bands haben sie allerdings nicht viel gemein, denn der Vierer setzt voll auf schwarz angehauchten Old-School Thrash.
Unbarmherzig und roh prügelt man sich durch alles zerstörende Riffwalzen wie «Undead Rebirth», «The Face Of Death» oder «Storm Of Steel». Die Jungs erwecken dabei gar nicht den Eindruck, technisch zu brillieren. Es muss knallen und es muss vor allem schnell sein. Dabei geht man zuweilen auch punkig zu Werke, wie beim nicht mal zweiminütigen «Fasttrack». Das alles kombiniert man mit einer ungeheuren Spielfreude. Insgesamt ist man aber weit weg von den Klassikern der deutschen Thrash-Geschichte, denn diese haben dann halt doch noch mal deutlich mehr geboten.
Das Debüt der Jungs ist ein solides
Thrash Album, welches das Potential aufzeigt. In Sachen Songwriting muss sich
die Band auf einem Zweitwerk aber noch steigern und auch die Spielzeit von 26 Minuten
ist etwas gar dünn.


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