1. Yautja (Hunter Culture)
2. Planet Preservation
3. Enemy Mine
4. The Visitor
5. Total Recall
6. Queen Of The Galaxy
7. Roughnecks
8. Blood In The Ice
9. Heart Of The Furyan
10. Altair IV: The Forbidden Planet
11. Always Right Here
12. Journey Beyond The Stars
Dire Perils erstes Album in voller Länge, „The Extraterrestrial Compendium“, ist zwar eine Zusammenarbeit von Helion-Prime-Gitarrist Jason Ashcraft und Judicator-Sänger John Yelland, aber es ist weit mehr als die Summe ihrer Einzelteile. Ashcrafts Riffs und Songwriting sind für dieses Projekt aggressiver, und Yellands Gesang verzichtet auf die gewohnte bombastische Klangfülle. Vergleiche mit der ähnlichen Dynamik von Demons & Wizards sind naheliegend, doch die kraftvollen Darbietungen und der düstere Sound erinnern eher an Bands wie Iced Earth, Star One und Iron Savior.
Mit der Erfahrung aus mehreren EPs und Singles im Gepäck strahlt dieses Album Selbstbewusstsein und Professionalität aus. Die Produktion ist sauber und ausgefeilt, ohne dabei übertrieben zu wirken, und das Zusammenspiel der Musiker ist präzise und verzichtet auf technische Spielereien. Schön ist auch, dass Ashcrafts Vorliebe für Science-Fiction-Themen hier deutlich ernster als bei seiner Hauptband zum Ausdruck kommt, ohne dabei den Spaßfaktor zu vernachlässigen.
Das Songwriting ermöglicht eine Vielzahl von Stimmungen, auch wenn die meisten Songs eher schnell sind. „Planet Preservation“ und „Total Recall“ zeigen die thrashigere Seite der Band, während „The Visitor“ melodischer klingt, ohne dabei zur reinen Ballade zu verkommen. „Queen of the Galaxy“ ist vielleicht der größte Hit des Albums, denn die mitreißenden Hooks werden durch Brittney Hayes, die Sängerin von Unleash the Archers, die ihre Rolle von der gleichnamigen EP aus dem Jahr 2014 wieder aufnimmt, noch verstärkt.
Doch trotz all dieser großartigen Songs wirkt „The Extraterrestrial Compendium“ mitunter etwas überladen. Dieses Gefühl ist bei zwölf Tracks und einer Spielzeit von 65 Minuten wohl unvermeidlich, aber die letzten vier Tracks wirken etwas redundant, da „Blood in the Ice“ einen so fulminanten Abschluss abgegeben hätte. Zum Glück ist keiner der Songs schlecht. „Always Right Here“ baut sich solide auf, und es ist toll, Prog-Metal-Meister Arjen Lucassen auf dem abschließenden „Journey Beyond the Stars“ zu hören.
Insgesamt ist Dire Perils erstes Album in voller Länge ein exzellentes Beispiel für amerikanischen Power Metal. Der Stil ist aggressiver und düsterer als der von Judicator oder Helion Prime, doch die Band scheut sich nicht, auch deren eingängige Texte und großen Konzepte zu integrieren. Die etwas überlange Spieldauer verhindert zwar den Klassikerstatus, aber ich bin überzeugt, dass das Album mit der Zeit noch stärker wird. Eine klare Empfehlung für alle, die mehr Wucht im Power Metal suchen. (METAL ARCHIVES)
Mit der Erfahrung aus mehreren EPs und Singles im Gepäck strahlt dieses Album Selbstbewusstsein und Professionalität aus. Die Produktion ist sauber und ausgefeilt, ohne dabei übertrieben zu wirken, und das Zusammenspiel der Musiker ist präzise und verzichtet auf technische Spielereien. Schön ist auch, dass Ashcrafts Vorliebe für Science-Fiction-Themen hier deutlich ernster als bei seiner Hauptband zum Ausdruck kommt, ohne dabei den Spaßfaktor zu vernachlässigen.
Das Songwriting ermöglicht eine Vielzahl von Stimmungen, auch wenn die meisten Songs eher schnell sind. „Planet Preservation“ und „Total Recall“ zeigen die thrashigere Seite der Band, während „The Visitor“ melodischer klingt, ohne dabei zur reinen Ballade zu verkommen. „Queen of the Galaxy“ ist vielleicht der größte Hit des Albums, denn die mitreißenden Hooks werden durch Brittney Hayes, die Sängerin von Unleash the Archers, die ihre Rolle von der gleichnamigen EP aus dem Jahr 2014 wieder aufnimmt, noch verstärkt.
Doch trotz all dieser großartigen Songs wirkt „The Extraterrestrial Compendium“ mitunter etwas überladen. Dieses Gefühl ist bei zwölf Tracks und einer Spielzeit von 65 Minuten wohl unvermeidlich, aber die letzten vier Tracks wirken etwas redundant, da „Blood in the Ice“ einen so fulminanten Abschluss abgegeben hätte. Zum Glück ist keiner der Songs schlecht. „Always Right Here“ baut sich solide auf, und es ist toll, Prog-Metal-Meister Arjen Lucassen auf dem abschließenden „Journey Beyond the Stars“ zu hören.
Insgesamt ist Dire Perils erstes Album in voller Länge ein exzellentes Beispiel für amerikanischen Power Metal. Der Stil ist aggressiver und düsterer als der von Judicator oder Helion Prime, doch die Band scheut sich nicht, auch deren eingängige Texte und großen Konzepte zu integrieren. Die etwas überlange Spieldauer verhindert zwar den Klassikerstatus, aber ich bin überzeugt, dass das Album mit der Zeit noch stärker wird. Eine klare Empfehlung für alle, die mehr Wucht im Power Metal suchen. (METAL ARCHIVES)


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