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Sacred Leather - Keep The Fire Burning



Release Info: 2025 - King Volume - Full Length
Band Info: USA - 2012 - Heavy Metal
Bewertung: 8


Songs

1. Resurrection
2. Spitfire At Night
3. Phantom Highways (Hell is Comin' Down)
4. Wake Me Up
5. Fallen Angel
6. Flatline
7. Tear Out My Heart
8. Malovelent Eyes
9. Keep The Fire Burning
10. Mistress Of The Sun

Als eingefleischter Metalhead aus Indiana ist „Keep The Fire Burning“ nicht nur Sacred Leathers zweites Album nach sieben Jahren Pause, sondern auch eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie sehr sich die Szene in dieser Zeit verändert hat. Seit der Veröffentlichung von „Ultimate Force“ im Jahr 2018 – zugegebenermaßen ein Zufall, der mit der globalen Pandemie zusammenfiel – haben wir einen deutlichen Aufschwung klassischer Metal-inspirierter Bands erlebt (mich eingeschlossen). Natürlich wäre Sacred Leathers Vision von Retro-Metal unabhängig von den äußeren Umständen unverändert geblieben.

Doch während die Band weiterhin von Queensrÿche, Rush und Riot inspiriert ist, mit dem guten alten Judas Priest als verbindendem Element, hebt das Songwriting einige andere Facetten dieser Mischung hervor. Die rasanten Songs „Spitfire At Night“ und „Phantom Highway“ zeigen mehr Speed-Metal-Flair als alles, was sie zuvor gemacht haben, und erreichen hohe Tempi, die an die Härte von Anthrax zur Turbin-Ära oder Pantera zur Zeit des Power Metal erinnern. Die Darbietungen wirken ausgeglichener, die Produktion betont die Instrumentierung stärker, während der Gesang Falsettgesang mit mehr Klarheit im mittleren Lagenbereich und dramatischem Knurren ausgleicht.

Selbst wenn die Band experimenteller wird, wirken die Strukturen im Vergleich zu den zugegebenermaßen etwas abenteuerlichen Ausflügen des ersten Albums straffer. „Wake Me Up“ präsentiert sich als passend verträumte Ballade mit genügend Blues-Swing, um einen gewissen Whitesnake-Charme zu versprühen. Die deutlich langsameren Stücke „Tear Out My Heart“ und „Malevolent Eyes“ laufen Gefahr, an Schwung zu verlieren, schaffen es aber, eine Mischung aus Warning und Dio-Dystopie der 2000er zu erzeugen, die mich begeistert.

Getreu seinem Titel ist „Keep The Fire Burning“ eine fokussiertere Umsetzung der klassischen Metal-Ambitionen von Sacred Leather. Die Band wirkt selbstbewusster und vereint Ambitionen mit schrägen Späßen. Die Songs sind zwar weniger direkt als die des Debüts, wirken aber dank einer fokussierteren Vision und ausgefeilterer Performance letztendlich stärker. Sie erinnern an die fast überirdische Pracht von Seven Sisters oder Wings of Steel, bewahren sich aber gleichzeitig den frechen Charme von Pounder. Man darf hoffen, dass dies der Startschuss für eine erfolgreiche Karriere ist. (METAL ARCHIVES)



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