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Inner Siege - Fury Of Ages



Release Info: 2021 - No Dust - Full Length
Band Info: USA - 2008 - Power Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Calling For Violence
2. Reborn
3. Firewind
4. Virtuous Iniquity
5. Echoes Into Eternity
6. World Of Darkness
7. Power. Metal. Glory
8. Iron Lotus
9. Stronghold
10. Hero
11. World On Fire

INNERSIEGE sorgten vor beinahe einer Dekade mit einem aufsehenerregenden US Metal für schiere Begeisterungsstürme. Eine leicht progressive und mystische Note und vor allem ein überragender Sänger ließen gar Anhänger von JACOBS DREAM und LETHAL auf die Knie gehen. Mit ihrem zweiten Studioalbum versäumen sie es jedoch, diese Stellung zu zementieren und sich mit eben jenen JACOBS DREAM und LETHAL sowie eventuell QUEENSRYCHE und HEIR APPARENT auf eine Stufe zu stellen. Auch als White Metal-Band bleibt ihnen eine mögliche Annäherung in Richtung SACRED WARRIOR, RECON oder FAITH FACTOR verwehrt. Im direkten Vergleich von ´Kingdom Of Shadows´ aus dem Jahre 2012 und ´Fury Of Ages´ könnte der Hörer bei Erstkontakt sogar von unterschiedlichen Formationen oder zumindest von einem neuen Sänger ausgehen, da Sänger Jeremy Ray nicht mehr den echten Bedarf sieht, die Höhen seiner Stimmbänder ausgiebig auszukosten. Die Eröffnung ´Calling For Violence´ erinnert daher eher an energische Power-Thrasher wie IMAGIKA und beinhalt vereinzelt ein Krächzen von Bassist Ravn Furfjord, der auch Sänger/Gitarrist bei den norwegischen Black Metallern FROSTHARDR ist. Als Riff-betontes Metal-Geschoss gibt sich anschließend ´Reborn´ zu erkennen, obgleich der Gesang in leichter Höhe noch immer nicht sein perfektes Revier gefunden hat. Die Gitarristen Kevin Grose und J.L. Prater zeigen sich allerdings schon in guter Form. Nur die Musik von INNERSIEGE ist schlichtweg ein Stück zeitgemäßer geworden. Etwas Melodie bringt wenigstens ´Firewind´ ins Spiel. Bei solch einem Stadion-Metal zeigen sich INNERSIEGE heutzutage von ihrer besten Seite. Für die Arenen dieser Welt haben INNERSIEGE im weiteren Verlauf noch die etwas klischeehafte Metal-Hymne ´Power. Metal. Glory´ parat. Charakteristisch werden einzelne Songabschnitte gerne im Galopp durchlaufen. Auch ´Echoes Into Eternity´ kommt ohne diese Eigenschaft nicht aus, wandelt allerdings gern in Sphären von MERCURY RISING. Eine Prise Neo-Classical kommt in ´World Of Darkness´ zum Vorschein, etwa für Anhänger von IMPELLITTERI, mit einem abermaligen kurzen Einsatz von Ravn Furfjord. Dagegen zeigen INNER SIEGE mit ´Stronghold´ stärker die ihnen zugesprochene Musikalität des US Metal, im Midtempo von ´Hero´ die vorhandenen Qualitäten von Jeremy Ray und im finalen ´World On Fire´ nochmals metallisches Riffen. (SAITENKULT 7,5 / 10)


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