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Lady Beast - Omens



Release Info: 2021 - Reaper - EP
Band Info: USA - 2009 - Heavy Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. The Poisoned Path
2. Reaper
3. Blood For Blood
4. Kill The King
5. The Fool's Journey

Die Heavy-Metal-Legende Lady Beast meldet sich mit einer neuen EP zurück, die an ihr gefeiertes Album „The Vulture's Amulet“ anknüpft. Die Wucht des Metals bricht sofort los – ohne lahme Einleitung oder prätentiösen Schnickschnack, sondern mit purem Heavy-Metal-Riffing und Beckenklängen. Melodischer Gesang, der sich kraftvoll über die instrumentale Wucht erhebt, sorgt für einen eingängigen Groove, der perfekt zum Sound passt. Lady Beast sind ein Paradebeispiel für eine Heavy-Metal-Band, die sowohl für Neueinsteiger leicht zugänglich ist als auch ihre treuen Fans nicht enttäuscht. Raffinierte Gitarrenarbeit tanzt über einem treibenden Schlagzeug, untermalt von geschmackvoll simplen, aber dennoch ausdrucksstarken Lead-Gitarrensoli. Die Band fängt die Feinheiten der NWOBHM perfekt ein, ohne sie aufdringlich oder nervig zu übertreiben. „The Reaper“ steigert die Energie mit Maiden-artigen Galopps und triumphalen Soli und präsentiert uns ein deutlich energiegeladeneres Beispiel ihres Metal-Könnens. Es ist offensichtlich, warum dies die erste Singleauskopplung ist: ein tiefgründiger, hymnischer und einprägsamer Song, der den Glanz der 80er Jahre und traditionelle Anbetung mit viel Eigenständigkeit verkörpert. Das Comeback von Lady Beast scheint bisher von immenser Qualität zu sein.

Als Gitarrist konzentriere ich mich zwar in erster Linie auf coole Riffs und Soli, aber natürlich gehört zu einem guten Album mehr als nur diese einzelnen Qualitäten. Der Bassist ist beispielsweise nicht einfach nur ein mittelmäßiger Gitarrist, der die gesamten 20 Minuten Grundtöne spielt, sondern liefert donnernde Hooks, ohne die schneidenden Gitarren zu übertönen. Auch das Schlagzeug wirkt dynamisch, was für klassischen Heavy Metal immer wichtig ist, damit er nicht zu eintönig klingt. Der kraftvolle Gesang wird natürlich viele Hörer begeistern, denn er wird mit beeindruckender Wucht über einem monolithischen Gerüst aus erstklassigen Musikern vorgetragen. Der zweite Teil der EP rast in einem wahren Headbanging-Feuerwerk vorbei, und ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich so eine unterhaltsame und gleichzeitig authentische Platte entgehen lassen sollte. Sie ist charmant, aber keineswegs kitschig. Hier handelt es sich eindeutig um eine richtige Band und nicht nur um eine Gruppe von Musikern, die um Gehör kämpfen. Lady Beast kehren mit fünf neuen, mitreißenden Tracks traditioneller Heavy-Metal-Exzellenz zurück. Kein Schnickschnack, einfach nur geballte Killermusik, zu der man ohne Weiteres die Fäuste hämmern und headbangen kann – ganz ohne die nervige Geschmacklosigkeit, die sich bei unsachgemäßer Umsetzung schnell in den NWOTHM einschleichen kann.t. (METAL ARCHIVES)


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