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Master Massive - White Shadows



Release Info: 2026 - Fireflash - Full Length
Band Info: Schweden - 1993 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Noah's Cross
2. Island And Bells
3. Jonah And The Whale
4. Blood On The Floor
5. Tantrum Rebellion
6. Silver Buller
7. White Shadows

Geht es nach dem Label ist das natürlich wieder ‘das langerwartete neue Juwel’ der Schweden. Ich halte dagegen und behaupte einfach mal, das Master Massive – auch wenn bereits 1993 gegründet - einem Grossteil der Metal Fans völlig unbekannt sind. Aber, die Lobhudeleien eines Labels kennt man ja...unter dem Strich bleibt meistens eher biederer Durchschnitt übrig. 

Mit «Noah’s Cross» starten die Nordlichter mit einem zwölfminütigen Epos. Das passt natürlich zur Mischung aus klassischem Metal, Doom und progressiven Elementen. Das ist natürlich far away von ‘easy Listening’ und wer bei Bands wie Cirith Ungol schon die Krätze kriegt, wird auch bei Master Massive einen weiten Bogen machen. Eingesungen wurde das Album von gleich drei Sängern, die auf die Namen Tony Niva, Marcus Karlosson und Viktor Gustaffson hören. Das hebt die Truppe, deren Einflüsse von Candlemass bis hin zu Queensryche reichen, von vielen Bands ab und gibt den Songs mehr Dynamik und Tiefe gleichzeitig.

Songs wie die atmosphärischen Doomer «Islands And Bells» und «Blood On The Floor» stehen flotten Nummern wie «Jonah And The Whale» und «Tantrum Rebellion» gegenüber. Für Abwechslung ist also gesorgt, zumal die Songs von Durchgang zu Durchgang immer mehr wachsen. Mir persönlich sind die progressiven Abschnitte in den Songs allerdings schon zu viel, weshalb die Note je nach persönlichem Geschmack schon nach Oben korrigiert werden kann.

 



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