1. Where Pale Winds Take Them High...
Als Überbrückung zwischen dem zweiten und dritten Album der Saarländer erschien 2014 diese EP. Auch diese wird im Zuge der Re-Releases des ganzen Backkataloges von Dying Victims neu aufgelegt.
Mit «Where Pale Winds Take Them
High..» lieferten Witching Hour damals einen EP, welche – wie schon auf den vorherigen
Outputs - räudigen Black-Thrash mit klassischem, traditionellen
Heavy-Metal-Riffing verbindet. Das klingt
auch heute noch düster, dynamisch und frei von modischem Schnickschnack. Schon
das zweiminütige instrumentale Intro baut eine dichte, Atmosphäre auf, bevor
die Band das Tempo anzieht und die krächzenden, hasserfüllten Vocals durch die
Boxen peitschen. Die rohe Produktion passt zum Sound, allerdings hätte ich mir
schon etwas mehr Dampf im Topf erwünscht.
Wer Witching Hour mag, wird auch hier
zufrieden sein, dem Rest würde ich aufgrund des kauzigen Undergroundstils
allerdings empfehlen, zuerst reinzuhören.


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