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Fatal Arrival - The Venom Gate



Release Info: 2026 - Power Blast - Full Length
Band Info: Deutschland - 2012 - Heavy Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Opening The Venom Gate
2. Venom Gate
3. Silent Sadness
4. Oblivion - The Black Cocoon
5. Mother Darkness
6. King Of My Own
7. Consequence Of Lies
8. Obedience And Control
9. Raven Bridge
10. Genesis Of Narcosis
11. Tower Of Salvation
12. Sonett Des Kummers

Hoppla, durchaus interessanter Genremix den Fatal Arrival auf ihrem zweiten Album präsentieren. Da treffen Black Metal, Heavy, Power, Doom und Progressive Metal aufeinander – wobei klassischer Metal das Grundgerüst bildet - und eigentlich könnte man denken, dass dies so kaum funktionieren kann. Doch, kann es! Die beiden Gitarristen Franz Gravefield und Max "RavenClaw" Steglich stecken hinter Fatal Arrival. Die zweistimmigen Gitarrenläufe sind denn auch ein grosses Highlight der Scheibe.

Gesangstechnisch liefert Franz Gravefield eine stark abwechslungsreiche Vorstellung ab. Sein Organ reicht von melancholisch-rauen, getriebenen Mid-Tempo-Vocals bis hin zu spitzen, theatralischen Screams. Unterfüttert wird das Ganze von Chören und den Backing-Vocals von Max Steglich, die in den Refrains – man höre nur «Consequence Of Lies» eine tonnenschwere, fast Candlemass-artige Epik entfalten.  Nach dem atmosphärischen Orgel-Intro rollt der Titeltrack mit mächtig Wumms an und setzt direkt die düstere Grundstimmung.  Deutlich ruhiger geht es im folgenden «Mother Darkness» zu und her, so würden wohl Savatage klingen, wenn sie Black Metal Einflüsse hätten. Generell sind die Jungs sehr abwechslungsreich gestaltet, mit «King Of My Own» gibt es sogar eine Halbballade zu hören.

Zugegeben, manchmal übertreibt es das Duo etwas mit überraschenden Wendungen und es kommt der Eindruck auf, dass etwas gar viele Ideen in einen Song gepackt werden müssen. Auch ist das Album etwas gar lang geraten. Aber das war es denn auch an Kritik, denn wer auf klassischen Metal mit Tiefgang, düsterer Epik, Ausflüge in schwarze Gefilde und theatralischer Note steht, bekommt hier ein richtig starkes Scheibchen serviert.




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