Bewertung: 9,0
Es ist kaum davon auszugehen, dass Ironflame mit dem neusten Streich plötzlich die Charts entern werden. Aber dass eine kleine Masse an Kuttenträgern bereits beim Namen IRONFLAME im Dreieck springt, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Andrew Della Cagna steht hinter den Ohio-Metallern und hat auch wieder alles alleine eingespielt: „Wie alle IRONFLAME-Alben ist auch »Worlds To Conquer« in meinem bescheidenen Heimstudio produziert worden. Die Musik wurde 2023 aufgenommen, die Vocals 2024 und die Gitarren 2025. Wie üblich habe ich die gesamte Musik und den Gesang selbst eingespielt. Meine Live-Gitarristen, Quinn und Jesse, nahmen ihre eigenen Gitarrensoli auf. Auch den Mix sowie den Mastering-Prozess habe ich diesmal in Eigenregie abgewickelt.“
Wer auf galoppierende Riffs,
mitreißende Gesangsmelodien und unaufhaltsame Hymnen im Stile der 80er-Jahre
steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Ironflame bleibt ihrer Erfolgsformel treu:
Ehrlicher, schnörkelloser True Metal ohne übertriebenen Schnickschnack. D’Cagna, versteht es wie kaum ein anderer im
modernen Underground, den Geist von Bands wie Iron Maiden, Judas
Priest, Riot oder Dio
einzufangen.
Tracks
wie «Legion of Fire», «Dynasties Fall» oder das
majestätische «Valhalla Is Calling»
zeigen die typische Stärke der Band: hymnenhafte Refrains und epische Themen.
Der Titeltrack «Worlds to Conquer»
schließt die Platte als kraftvolles Statement ab. Von High Roller bin ich
starke Produktionen gewöhnt und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Organisch
und druckvoll – modern genug für Transparenz, aber klassisch genug für das
authentische Retro-Feeling.
Das sechste Album bietet erneut
eine extrem hochkarätige Exkursion in die Glanzzeiten des US- und
UK-Heavy-Metal und fügt sich nahtlos in die qualitativ hochwertige Diskografie
ein. Ein
Pflichtkauf für Fans des echten, unverfälschten Metal.


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