Wenn eine Band ihren Sound selbst als „Mercenary Metal“ oder „Siegery“ bezeichnet, weiß man sofort, wo die Reise hingeht. Die britischen Epic-Power-Metaller Sellsword (oft auch als SwellSword bezeichnet) melden sich mit ihrem dritten Studioalbum ...With Might And Vengeance zurück.
Sellsword kombinieren auf ...With Might And Vengeance die ungestüme Kraft der NWOBHM und klassischen US-Power-Metals mit opulenten, symphonischen Arrangements. Statt auf moderne, glattpolierte Plastik-Produktionen setzt die Band auf ein organisches, kraftvolles Klangbild, bei dem gitarrengetriebene Härte und epische Chorpassagen Hand in Hand gehen. Neuzugang Nathan Harrison erweist sich als absoluter Glücksgriff: Seine Stimme deckt mühelos die gesamte Bandbreite von mächtigem Midtempo-Mantra bis hin zu hochoktavigem Helden-Gesang ab. Die Gitarrenfraktion liefert schneidende Riffs, zweistimmige Leads und mitreißende Soli, während das Schlagzeug den nötigen Marsch- und Galopprhythmus für die Belagerung abliefert.
Inhaltlich nehmen Sellsword ihre Hörerschaft mit auf eine blutige Zeitreise durch Geschichte, Mythologie und Schlachten-Prosa. Sellsword haben die Pause genutzt, um ihren Sound noch reifer, geschlossener und epischer zu gestalten. ...With Might And Vengeance ist ein triumphales Power-Metal-Album der alten Schule: keine unnötigen Experimente, sondern ehrliches Handwerk, fantastisches Songwriting und eine mitreißende Heldenatmosphäre. Wer Bands wie Manowar (in ihren Frühtagen), Visigoth, Grand Magus oder Sabaton schätzt, muss dieses Album auf den Plattenspieler legen.


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