Bewertung: 8
1. Last Goodbye
CORELEONI, die Truppe um den Gotthard Gitarristen Leo Leoni, veröffentlichen ihr viertes Album und verzichten auf die Neueinspielung alter Gotthard Tracks, wie dies auf den ersten beiden Scheiben noch der Fall war.
Dabei geht der Fünfer mit Eugent Bushpepa (Gesang), Jgor Gianola (Gitarre), Mila Merker (Bass) und Alex Motta (Drums) einen härteren Weg, als auch schon. Bereits mit dem Opener «Last Goodbye» geben sich CoreLeoni heftig, aufmüpfig und aggressiv. «Howling At The Moon» hat zu Beginn einen schaurig schönen Start, während «Sex On The Beach» dank der analogen Aufnahme ein richtig feines Beispiel eines klasse Rock-Songs ist. «Vision CoreLeoni» startet mit Kirchenorgel und taucht ab in eine leicht melancholische, harte Welt.
Dieser Umstand wird aber spätestens mit «Don't Tell Me» wieder ausgebügelt. Wunderbar ist das keltisch anmutende, mit akustischen Gitarren gespielte «Yearing». Die Digipak-Version enthält zusätzlich das Live-Konzert der Jungs aus dem Hallenstadion vom Juli 2025, welches bis anhin nur als digitale Version erhältlich war. CoreLeoni Fans werden nicht enttäuscht sein, da die Gitarren noch immer rauchen und Eugent mit seiner Stimme tatsächlich noch einen Schritt näher an diejenige von Steve Lee heranreicht. (METAL FACTORY 8 / 10)
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