Erst letztes Jahr haben die Italiener mit «Face The End» ein süffiges Thrash Album veröffentlicht, nun steht man mit dem Nachfolger in den Startlöchern. Statt das Rad neu zu erfinden, besinnen sich die Jungs aus Ferrara auf ihre größten Stärken: messerscharfe Riffs, rasendes Tempo und eingängige Refrains. Die häufig eingesetzten Gang Shouts erinnern an die besten Tage des Bay Area Thrash.
Inhaltlich weht auf When Darkness Falls ein spürbarer Horror- und Endzeit-Wind. Tracks wie «Curse of Strahd» oder «Command To Die» brechen mit düsterer Melodik das Dauerfeuer auf und verleihen der Platte eine herrlich abwechslungsreiche Note. Daneben hat man mit «Break Away» oder «Fight For Your Mind» auch genügend Material für den Moshpit. Gesanglich führt Danny Schiavina gewohnt giftig, aber stets melodiös durch die Songs.
Klanglich feuert das Album mit einer
druckvollen, knallharte Kante. Mit einer kompakten Spielzeit verzichten Game
Over komplett auf unnötigen Ballast. «When Darkness Falls» ist schnörkelloses Old-School-Thrash-Futter
mit modernem Schliff – perfekt für den Nacken. Fans von Artillery, Testament,
Overkill und Annihilator sollten dringend mal reinhören.


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