1. Five Centimeters To Suicide
Schon der Vorgänger der Italiener konnte bei mir nicht in Gänze punkten und auch das mittlerweile siebte Album holt mich nicht ab. Das liegt nicht daran, dass die Südländer ihre Sache nicht beherrschen würden, aber der Mix aus Death, Symphonic, Gothic und Progressive, mit teils überraschenden Wendungen mag zwar abwechslungsreich sein, lässt mich aber nur mässig begeistert zurück.
Das atmosphärisch dichte, aber auch schwer auf dem Magen liegende «Nekroantimateria 2K26» und das langweilige «Everybody Wants To Rule The World Again» mögen hier als Negativbeispiele stehen. Dass die Band aber in der Lage ist, interessante Songs zu schreiben beweist «Fed By Suffering Again», welches flüssiger aus den Boxen fliesst als der Rest. Dass man gleich drei kurze Instrumentals mit an Bord hat, müsste auch nicht sein.
Die Produktion und das gelungene
Artwork verbessern den Gesamteindruck zwar, trotzdem ist auch «Lost Memories»
für mich kein Grund mich näher mit den restlichen Alben der Band zu befassen.
Wer die Band aber bisher mochte, dürfte aber auch hier zufrieden sein.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen