1. Incipiam
2. Void
3. Messiah Simplex
4. Trial By Liar
5. The God That Knows No Name
6. Kleptogenesis
7. A Still More Glorious Dawn Awaits
8. The Joyful Stains
9. Endling
10. Vice Borne
11. Exsequiis
Bei «A Still More Glorious Dawn Awaits» dachte ich zuerst an eine neue Nummer von Testament, musste mich aber belehren lassen, da es sich hier um die Australier HARLOTT handelt.
Mit dem fünften Album werden die alle Bay Area Jünger Freundsprünge machen. Die Gitarren-Parts (Andrew Hudson, Leigh Bartley) erinnern an die alten Slayer, lassen aber auch die erwähnten Testament und Exodus hochleben. Man merkt den Jungs zwanzig Jahre Erfahrung beim Songwriting und auch die nach wie vor vorhandene Hingabe zur Musik an. Die sich steigernden Rhythmen (Titelsong) tragen ebenso dazu bei, dass die Scheibe niemals langweilig wird, sondern mit Abwechslung überzeugt, wie auch der böse, aber immer melodisch bleibende Gesang.
Man kann der Truppe allerdings einen kleinen Einfluss seitens den neueren Kreator («Kleptogenesis») nicht absprechen. Fantastisch kommt das diabolische «The God That Knows No Name» daher, welches sich gefährlich steigert und sich in einem Thrash-Feuerwerkt entlädt. Harlott sollte man sich zumindest anhören, denn die Jungs verstehen ihr Handwerk nicht erst seit «Exsequiis». (METAL FACTORY 8 / 10)


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