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Hrafnablot - Gudlaugar Saga



Release Info: 2026 - Full Length
Band Info: Island - 2024 - Viking Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Spadomurinn
2. Disablot
3. Heljarhild
4. Kappar, Meyar, Komendur
5. Fögnadur
6. Nornarheimt
7. Svartiguldur
8. Heimbra
9. Örlagavegur

Mit ihrem Debütalbum „Guðlaugar Saga“ (erschienen am 11. September 2026) betreten die isländischen Aufsteiger Hrafnablót eindrucksvoll die internationale Metal-Bühne. Die 2024 in Reykjavík gegründete Band hat sich dem sogenannten „Sorcerous Folk Metal“ verschrieben – einer atmosphärischen und düsteren Mixtur aus traditioneller isländischer Folklore, wuchtigem Viking-/Folk-Metal und schmissigen Elementen, die Fans von Bands wie Skálmöld, Ensiferum oder Eluveitie sofort aufhorchen lassen dürfte.

Das Konzeptalbum entführt die Hörenden auf eine schwere, klangliche Reise durch isländische Natur, Magie und Sagenwelten. Schon das stimmungsvolle Intro „Spádómurinn“ zieht einen in den Bann, bevor Tracks wie „Dísablót“ und das treibende, mit starken Melodic-Death-Metal-Einflüssen versehene „Heljarhlíð“ zeigen, wie detailverliebt die Band arbeitet.

Frontfrau Hugrún Hanna Stefánsdóttir verleiht den Stücken mit einer enorm wandelbaren Gesangsleistung Tiefe: Sie wechselt gekonnt zwischen klaren, fast beschwörenden Melodien und aggressivem Ausdruck, der perfekt mit den Riffs der Gitarristen Steingrímur Viðar Karlsson und Mara Birna Jóhannsdóttir harmoniert.

Besonders stark gelingt die Integration traditioneller isländischer Klangfarben. Die Keyboards von Ólafur Daði Jónsson erzeugen oft cineastische Klangteppiche, die an alte Runenzauber und nordische Nebellandschaften erinnern. Songs wie „Fögnuður“ und das melancholische „Heimþrá“ brechen die Härte des Metalls immer wieder mit epischen, packenden Folk-Arrangements auf. Das Mammut-Finale „Örlagavegur“ (auf der Vinyl-Version bzw. im digitalen Gesamtkontext) krönt die Platte mit einer epischen Wucht, die noch lange nachhallt.




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