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Midnight Prey - Jenseitsritt



Release Info: 2026 - Dying Victims - Full Length
Band Info: Deutschland - 2012 - Hard Rock
Bewertung: 7


Songs:

1. Grimoire
2. Torn Into Pieces
3. Witch King
4. Kaspar Hauser
5. Unknown Trails
6. Starlit Nebulas
7. Jenseitsritt

Midnight Prey gehen auf „Jenseitsritt“ einen durchaus eigenwilligen Weg und vermischen Gothic-Atmosphäre mit klassischem Heavy Metal im Stil der NWOBHM und einer ordentlichen Portion Punk. Das Ergebnis klingt kauzig, düster und angenehm unangepasst. Gerade diese ungewöhnliche Kombination macht den Reiz des Albums aus, auch wenn sie sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte. 

Musikalisch funktioniert die Mischung erstaunlich gut. Zwischen schweren Gitarren, melodischen Metal-Passagen und punkiger Direktheit entsteht ein eigener Charakter, der sich angenehm vom Einheitsbrei abhebt. „Jenseitsritt“ wirkt dabei nie völlig glattpoliert, sondern bewahrt sich eine gewisse Rohheit und Schrulligkeit, die hervorragend zum Konzept passt. 

Was mir allerdings fehlt, sind die ganz grossen Highlights, die sich dauerhaft im Gedächtnis festsetzen. Die Songs sind solide und haben ihren eigenen Charme, aber der eine oder andere herausragende Moment hätte dem Album noch zusätzliche Durchschlagskraft verliehen. So bleibt „Jenseitsritt“ vor allem ein interessantes und eigenständiges Werk für Hörer, die gerne über den musikalischen Tellerrand hinausschauen.





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