Seit ihrer Gründung, vor elf Jahren, befindet sich das Quintett VANAHEIM aus der niederländischen Stadt Tilburg auf einer unendlichen Reise durch fremde Länder, um hauseigene Volksmärchen zu verbreiten.
Bereits mit den ersten beiden selbst veröffentlichten Werken, der EP «The House Spirit» und ihrem Debüt «Een Verloren Verhaal» (2022), erregte die Band die Aufmerksamkeit der gesamten Szene. Nun liegt das mit Spannung erwartete zweite Konzept-Album der internationalen Folk Metal Karawane, mit dem Titel «Roede Voor De Borst» vor, das mit tragischen, emotionalen, aber fesselnden Geschichten aufwartet.
Die Truppe um Zino van Leerdam (v), Michael van Eck (g), Mike Seidel (b), Rikke Linssen (Violine) und Bram Trommelen (d) wird ihrem Ruf als Hoffnungsträger für die Wiederbelebung der goldenen Ära des Folk Metals mehr als gerecht. «Roede Voor De Borst» entführt die Hörerschaft in eine fesselnde Geschichte über Reue, Verzweiflung, Hoffnung und Erlösung. Es ist die musikalische Reise voller Überraschungen, eingebettet in eine niederländische Kulisse des 19. Jahrhunderts, die einem in ein Buch von nicht erzählten Legenden hineinzieht.
Der Gesang in niederländischer Sprache verleiht den sechs Songs, von denen der kürzeste fünfeinhalb Minuten lang ist, eine emotionale Ehrlichkeit, durch die jedes gesungene Wort direkt unter die Haut geht. Mit einer mitreissenden Mischung aus symphonischer Härte, eleganten, folk-inspirierten Melodien und erdigen Death Metal Riffs repräsentiert «Roede Voor De Borst» die nächste Stufe von Vanaheim und ein ganz neues Niveau des epischen Folk Metals.
Auf der Platte durften sich auch Gastmusiker wie Coen Janssen von Epica und Nils Fischer von Eluveitie verewigen, die den Sound der Band mit ihren Beiträgen auf allen neuen Tracks bereichern. Produziert, aufgenommen und abgemischt wurde das Album von der niederländischen Koryphäe in Sachen Symphonic und Melodic Metal, Joost van den Broek, bevor es von der finnischen Mastering-Legende Mika Jussila in Helsinki gemastert wurde.
Vanaheim liefern mit «Roede Voor De Borst» einen etwas kurzen aber deswegen nicht weniger grandiosen Longplayer ab, der den Weg zum früheren Ruhm des Genres spielend ebnet. Ein grandioses Werk, das definitiv um den Titel "Album des Jahres" kämpft. (METAL FACTORY 9,7 / 10)


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