Das Label hat mit dem Titel ‘Intensives Death Metal Grovve Monster’ wahrlich nicht übertrieben. Das Album der Österreicher walzt dich nämlich mit seinem unerbittlichen Groove tatsächlich um. „Birth Of Emptiness“ führt direkt in düstere Klangwelt, in der sich drückende Grooves und brutaler Gesang zu einem bedrohlichen Gesamtbild verbinden. Mit „Arise // Erase“ folgt ein besonders griffiger Angriff, der trotz seiner technischen Komplexität genügend Raum für einen einprägsamen Rhythmus lässt. vor allem über die Verbindung von Präzision und roher Energie entfaltet.
Dass die Band nicht einfach elf ähnlich aufgebaute Abrissbirnen aneinanderreiht, zeigt sich zum Beispiel bei „D-Termination“, dass durch seine abrupten Rhythmuswechsel eine fast maschinenartige Wirkung entwickelt. Mein persönliches Problem mit Mastic Scum ist wirklich nur, dass die Band durchaus auch im Metalcore-Teich fischt. Dass soll aber interessierte Hörer keinesfalls abschrecken.
Seine Qualitäten entfaltet «Void» vor allem über die druckvolle
Produktion und das präzise Zusammenspiel der Musiker. Das siebte Album der Band
ist ein kraftvolles, technisch versiertes Album, das vor allem durch seine
kompromisslose Intensität und die gelungene Verbindung von Death Metal, Groove
und industrieller Kälte überzeugt.

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