1. Welcome To My Nightmare
2. Devil's Food
3. The Black Widow
4. Some Folks
5. Only Woman Bleed
6. Department Of Youth
7. Cold Ethyl
8. Years Ago
9. Steven
10. The Awakening
11. Escape
2. Devil's Food
3. The Black Widow
4. Some Folks
5. Only Woman Bleed
6. Department Of Youth
7. Cold Ethyl
8. Years Ago
9. Steven
10. The Awakening
11. Escape
Wenn es eine Platte gibt, die einen amerikanischen Vorstadt-Albtraum in den sonnigen, schlaghosenbewanderten 70ern beschreibt, dann diese. Früher habe ich um Bands wie Alice Cooper einen riesigen Bogen gemacht, warum auch immer. Zu chaotisch, zu sehr horrormäßig, zu hart etc. Gottseidank habe ich diese Haltung und musikalische Beschränkung abgelegt und mit den Jahren erkannt, daß der gute Vincent Furnier ein paar richtig gute Alben gemacht hat. Nachdem ich mir also dann diese Ausgabe seiner 76er Scheibe zugelegt habe, bin ich in meiner Absicht bestätigt worden, die musikalischen Scheuklappen herunter zu nehmen und die wahrhaftig einzigartige Vielfalt des Schockrockers zu entdecken. Grandioser 70er Hard-, ja sogar Prog-Rock, sehr harmonisch kredenzt auf einem silbernen Tablett, von dem nicht nur das Blut, sondern auch die süße Flüssigkeit der Virtuosität tropft. Gerade "Steven" hat es mir mit seinem Halloween-ähnlichen Intro angetan. Außerdem macht "Devils Blood" nicht nur wirklich Spaß, wenn man es zuhause richtig laut hören kann. Diese Platte macht deutlich, wie unterschätzt die Band lange Jahre ein Nischendasein lebte. Alle Daumen hoch, ich habe mich auch gleich mit den Vorgängern eingedeckt, die dieser Platte in Sachen Kompetenz und Vielfalt in Nichts nachstehen... (AMAZON)

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