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Metal Inquisitor - Unconditional Absolution




Release Info: 2010 - Hellion - Full Length
Band Info: Deutschland - 1998 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Extinction
2. Casuality Evacuation
3. Quest For Vengeance
4. Drowning Death
5. Betrayed Battalion
6. Satan's Host
7. The Arch Villian
8. Necropolis
9. Persuader
10. Sufer The Heretic To Burn
11. The Path Of The Rightous Man

Auf ihrem dritten Studioalbum gehen METAL INQUISITOR aus Koblenz - die neben Atlantean Kodex momentan beste und authentischste Band Deutschlands - den Weg ihrer großen Vorbilder, ohne sie kopieren zu wollen. Wie Saxon, wie Jaguar, wie Tank, wie die Tygers Of Pang und natürlich wie Maiden haben sich auch METAL INQUISITOR im Laufe der Jahre entwickelt, ihr Songwriting verfeinert, sind hier und da etwas melodiöser geworden und wirken etwas „geschliffener" und „reifer" (man muss ja vorsichtig mit solchen Begriffen sein; hier sind sie absolut positiv gemeint) als in ihren Anfangstagen. Wer den Schritt vom ersten zum zweiten Tygers-Album mochte und nachvollziehen konnte oder wer Saxon mit „Strong Arm Of The Law" am besten fand, der wird „Unconditional Absolution" ein Jahr lang in Dauerrotation laufen lassen und abgöttisch lieben. Wer sein Gehör noch nicht auf Computer- und iPod-Tauglichkeit heruntergefahren hat, sondern noch weiß, wie echte Gitarren braten können und wie ein echtes, natürliches Schlagzeug in der Magengrube landet, der wird den musikalischen Kopf von METAL INQUISITOR, Blumi, vom Fleck weg adoptieren wollen. Wer über Jahre so akribisch an seinem Gitarrensound feilt und solche Riffs schreiben kann, der hat den Platz direkt neben Wolf Hoffmann verdient. Wäre Blumi 1981 mit seinen weißen NWOBHM-Stiefeln in London, Newcastle oder Birmingham durch die Botanik gestolpert, er würde heute mindestens bei Judas Priest spielen. Glenn Tipton kann sich im Jahre 2010 jedenfalls eine dicke Scheibe bei ihm abschneiden! Auch Sänger Rob („El Rojo") ist ein sogenanntes „Alleinstellungsmerkmal" von METAL INQUISITOR. Er hätte damals prima zu Sweet Savage gepasst und ist heute einer der wenigen Metal-Shouter, die zwar melodisch, aber dabei so ungekünstelt und natürlich singen, dass das Headbanger-Herz vor Freude im Steve-Harris-Galoppel-Takt hüpft. Man hört auch auf Platte sofort den Spaß, den der Gute wie kein anderer jedes Mal live auf der Bühne hat. Es gibt neben all den METAL INQUISITOR-typischen Granaten auf dieser Scheibe einen Song, der an Queensryche in besten Zeiten erinnert - und einen, der von Paul DiAnno´s Battlezone stammen könnte. Mal sehen, ob ihr sie findet... Viel Spaß jedenfalls mit einem der stärksten Alben des Jahres! (ROCK HARD 9 / 10)





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