1. Too Scared To Run
2. Chasing Shadows
3. On The Rebound
4. Hot Night In A Cold Town
5. Running All Night (With The Lion)
6. That's The Way It Is
7. Prisoner
8. Hot Persuasion
9. Sell Your Soul
10. Think It Over
2. Chasing Shadows
3. On The Rebound
4. Hot Night In A Cold Town
5. Running All Night (With The Lion)
6. That's The Way It Is
7. Prisoner
8. Hot Persuasion
9. Sell Your Soul
10. Think It Over
Nachdem KEN HENSLEY endgültig die Brocken hingeschmissen hatte, oblag es MICK BOX, dem einzig verbleibenden Gründungsmitglied, den Scherbenhaufen zusammenzufegen .... oder URIAH HEEP endgültig abzuwickeln! Glücklicherweise hat BOX den Besen in die Hand genommen, die Ärmel hochgekrempelt und URIAH HEEP neu zusammengestellt. Einer seiner ersten Aktionen war, dass er LEE KERSLAKE wieder an Bord holte, was sich zukünftig als Glücksfall erweisen sollte, denn der Schlagzeuger sollte für viele Jahre den Rhythmus bei HEEP vorgeben. KERSLAKE, der die letzten Jahre in der Begleitband von OZZY OSBOURNE spielte, brachte als "Einstiegsgeschenk" auch BOB DAISLEY von dort mit. Sehr viel schwieriger war die Suche nach einem geeigneten Sänger, den er schließlich in PETER GOALBY fand. GOALBY ist ein guter und solider Sänger, doch geht ihm völlig das Charismatische ab, das einen DAVID BYRON oder eine JOHN LAWTON auszeichnete. Noch schwieriger gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für KEN HENSLEY, diesen Job bekam zuerst GREGG DECHERT, der dann aber schon nach kurzer Zeit JOHN SINCLAIR Platz machen musste. Auch stilistisch vollzog BOX mit URIAH HEEP eine Kehrtwende, die Pop-Einflüsse wurden stark zurückgefahren, man konzentrierte sich sehr stark auf den Hardrock, wie er Anfang der 80er populär wurde. Die Songs sind sehr eingängig, manchmal eher AOR oder Melodic-Rock, als Hardrock oder gar Heavy Metal. Die Orgel, ein Markenzeichen von URIAH HEEP, war zwar noch vorhanden, spielte aber nur noch eine untergeordnete Rolle, das Gitarrenspiel von MICK BOX hingegen, rückte deutlich in den Vordergrund. Die Singleauskopplung "The Way that it is", ist eigentlich charakteristisch für das ganze Album, die Nummer ist sehr auf Mainstream getrimmt und definitiv radiotauglich. Das Problem ist nur, dass das eben auch sehr beliebig war und von wenig Kreativität zeugte. Überhaupt finde ich, dass man den Songs schon anmerkt, dass das "kreative Element" KEN HENSLEY nicht mehr dabei ist, ihnen fehlt überwiegend der "Biss", da springt der Funke zu selten über. Das Album ist solide, aber mehr ist da einfach nicht. Aus diesem Grund tue ich mich auch mit Anspieltipps etwas schwer, am ehesten haben mich noch "Prisoner", "Too scared to run", das Conquest-Überbleibsel "Think it over" und das "RUSS-BALLARD-Cover "On the Rebound" überzeugt. Ansonsten haut mich da nichts wirklich um, im Gegensatz zu "Conquest" ist es aber eine deutliche Steigerung - keine Frage! Mein Fazit: Mit "Abominog" hat MICK BOX URIAH HEEP wieder in die Spur gebracht, zwar haut mich das Album jetzt nicht um, aber soliden Hardrock gibt es allemal zu hören. MICK BOX hat URIAH HEEP auf Mainstream-Kurs gebracht, musikalisch hört sich das manchmal schon fast wie FOREIGNER an .... aber eine Steigerung zu "Conquest" ist es allemal! (AMAZON)

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