2. Melez
3. Arrival Of The Darkest Queen
4. The Beauty In Black
5. Riders Of Theli
6. Black
7. Darkness Eve
8. Sorrows Of The Moon
9. Let The New Day Begin
10. Lepaca Kliffoth
11. Evocation Of Vovin
Die Tatsache, daß Therion im Vorprogramm einer lupenreinen Power Metal-Band wie Annihilator bestehen konnten, deutet bereits an, daß sich bei den Schweden einiges verändert hat. Die vorab veröffentlichte EP "The Beauty In Black" bestätigte derartige Vermutungen, der vollständige Longplayer "Lepaca Kliffoth" liefert nun den endgültigen Beweis. Therion gehören mittlerweile zu den originellsten DM-Bands dieses Erdballs und haben mit dieser Scheibe die definitive schwedische Antwort auf Celtic Frosts "Into The Pandemonium" abgeliefert. Zufälligerweise wirkt hier mit Claudia-Maria Mohri die gleiche Dame mit, die mit ihrem edlen Organ schon die Scheibe der Kult-Deather aus der Schweiz verzierte. Und, um die Sache abzurunden, covern Therion gleich noch mit 'Sorrows Of The Moon' ein Stück von jenem Klassiker. Doch handelt es sich hier mitnichten um ein simples Plagiat. Dafür stecken einfach zu viele brilliante Ideen in "Lepaca Kliffoth". Die Riffs haben einen durchgehend hohen Standard, an allen Ecken und Enden tauchen interessante Keyboard-Parts, Flöten oder arabische Instrumente auf - auch wenn letztere wohl nur gesampelt wurden. Des weiteren arbeiten die Schweden mit allerlei Klassik-Zitaten, bewegen sich fernab üblicher Song-Strickmuster und überzeugen mit nahezu allen elf Songs. Da man mit Nuclear Blast anscheinend nun auch eine Plattenfirma gefunden hat, die längerfristig mit der Band arbeiten will, scheinen Therion endgültig alle Türen in eine rosige Zukunft offenzustehen. "Lepaca Kliffoth" ist jedenfals jeden Pfennig des Kaufpreises wert. (ROCK HARD 9 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen