1. Custard Pie
Es brauchte ein prall gefülltes Doppelalbum, um alle guten Songideen aus den ´74er Sessions und einige hervorragende Altlasten veröffentlichen zu können. Eingeläutet wird LP eins vom harten, bluesigen ´Custard Pie´, den von monumentalen Riffs getragenen Houses Of The Holy-Outtakes ´The Rover´ und ´Houses Of The Holy´ sowie dem elfminütigen ´In My Time Of Dying´, einer emotionalen Achterbahnfahrt, die sich von rauchigen Steel Guitar-Klängen bis zu einem aggressiven Gitarren- und Drum-Inferno steigert. Mit dem dreckigen, von Jones´ E-Piano dominierten Funk´n´Roller ´Trampled Under Foot´ spielt sich die Band warm für den orientalisch angehauchten Jahrhundertsong ´Kashmir´, dessen chromatische Riffs und betörenden Orchester-Arrangements kongenial miteinander verzahnt sind und das ´No Quarter´-Konzept perfektionieren.
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