1. Midnite Masters
Vor drei Jahren besuchte ich die erste Ausgabe des EmMetal Rocks Festival in Burgdorf. Neben Bands wie Schammasch, Stallion, Knife oder Comaniac trat damals auch eine mir unbekannte Band namens Wolfskull auf. Die deutsche Band hatte gerade das Debüt beim Schweizer Label Doc Gator Records veröffentlicht. Im Metal Hammer wurde das Album sogar Erster im monatlichen Plattencheck. Jetzt kommt der Nachfolger auf den Markt, der abgesehen vom Labelwechsel zu Metalopolis nahtlos an den Vorgänger anknüpft.
Das Label wirft als Vergleich Bands
wie Danzig, Volbeat, Black Sabbath, Ghost oder Unto Others in den Raum und liegt
damit goldrichtig. Ich würde auch noch die Schweizer Newcomer von Craver als
Referenz nennen. Sänger Pete 9 klingt phasenweise wirklich wie Glenn Danzig, während
die Musik verschiedene Einflüsse aufweist. Songs wie der Titeltrack, «Son Of
Light» oder «Jaguarette» beweisen eindrücklich, dass Wolfskull ein besonderes
Händchen für einprägsame Refrains, gute Melodien und starke Hooks haben. Dass hier
nicht mehr als eine Sieben als Bewertung steht, liegt daran dass ich weder mit
Danzig noch Volbeat wirklich warm werde. Trotzdem ist das Album auch für meine
Ohren noch absolut hörbar, was in diesem speziellen Fall schon ein grosses Kompliment
ist. Fans des Debüts und der genannten Bands dürften nicht enttäuscht werden.


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