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Starforce - Beyond The Eternal Night



Release Info: 2025 - Jawbreaker - Full Length
Band Info: Mexico - 2021 - Heavy Metal
Bewertung: 8,5 


Songs:

1. Up To The Collapse In The Far Future
2. Andromeda
3. Rock 'n' Roll Slave
4. Prophecy
5. Space Warrior
6. Piel Helada
7. R.T.K. (Sadistic Impulses)
8. Sonata En BM (Drapped In Light)
9. Sign Of An Angel
10. Stay Heavy!
11. Lejos De Ti

Heilige Scheiße, Mann, das ist der Hammer! Dieses Album lebt und atmet nicht nur traditionellen Heavy Metal, sondern zelebriert ihn mit so viel Enthusiasmus, dass er total frisch klingt. Nicht etwa durch unorthodoxe Techniken oder so – einfach eine unaufhörliche Abfolge von mörderischen, schnörkellosen Riffs, angetrieben von absolut elektrisierenden Banshee-Gesängen. „ Beyond the Eternal Night“ strotzt nur so vor Effekthascherei, die die Substanz der Musik noch verstärkt und ein wahrhaft inspiriertes Erlebnis schafft.

Das Album beginnt mit einem Downtempo-Synthwave-Track, als ob wir eine Reise ins Weltall unternehmen würden. Aber in Wirklichkeit sind die Songs einfach nicht von dieser Welt! Ob „Rock and Roll Slave“ und „RTK (Sadistic Impulses)“ mit ihren rasanten Speed-Metal-Riffs losdonnern oder „Andromeda“ mit diesem abgefahrenen Gitarrensolo über diesen überdrehten Drums aufwartet, die die Richterskala sprengen – es mangelt nicht an Momenten, die zusammen ein wahres Feuerwerk entfachen. Hinzu kommen Mely Wilds äußerst dynamische Gesangslinien, die zwischen ihrer ausdrucksstarken Grundstimme und kraftvollen Schreien und markerschütternden Kreischen changieren. Eine weniger talentierte Sängerin würde mit ihrem Stimmumfang überfordert sein, doch Mely hat das Talent, ihn gekonnt zu kontrollieren und den Songs so viel Energie zu verleihen, dass sie locker ein ganzes Album zum Beben bringen könnten.

Das heißt aber nicht, dass das Album nur aus diesen atemberaubenden Momenten besteht, die von gewöhnlichen Heavy-/Speed-Metal-Riffs eingerahmt werden. Was das Album wirklich antreibt, ist die schiere Wucht dieser Riffs! Sie werden mit der Kraft tausender Furien gespielt – selbst das Haupt-Riff von „Space Warrior“ ist so energiegeladen, dass es fast schon automatisch fantastisch klingt. Dann gibt es Songs wie „RTK (Sadistic Impulses)“, das mit seinem rasanten Ausbruch völlig durchdreht, und „Stay Heavy!“, das mit seinem brachialen Heavy-Metal-Chaos für ordentlich Wirbel sorgt – und die Stimmung wird richtig hektisch. Das Ergebnis sind messerscharfe Riffs mit mehr Haken als ein Angelladen, und dadurch klingen die Melodien kraftvoller als Thor Björnsson.

Die schiere Energie, erzeugt durch die Wucht der Riffs und den elektrisierenden Gesang, macht „ Beyond the Eternal Night“ zu einem wahren Meisterwerk.Ein wahrhaft außergewöhnliches Erlebnis. Zwar sind seit 2019 einige gute Heavy-Metal-Alben erschienen, doch nur wenige können mit diesem hier mithalten. Altes fühlt sich wieder neu an und ausgetretene Pfade wirken erfrischend funky. Ich hatte sogar überlegt, die Ballade „Piel Helada“ als Ausreißer zu bezeichnen, aber die Art und Weise, wie sie sich von subtiler Instrumentierung bis zum fulminanten Finale steigert – inklusive einiger atemberaubender Soli, von schleppend und zurückhaltend bis hin zu fulminant und feurig – verleiht selbst diesem Stück Leben. Ganz zu schweigen von Melys absoluter Glanzleistung, die dem Track gleichzeitig Schönheit und Härte verleiht. In diesem Sinne gibt es keine Schwächen – dieses Album ist einfach nur genial! (METAL ARCHIVES)



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