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Chalice - Divine Spear



Release Info: 2026 - Dying Victims - Full Length
Band Info: Finnland - 2016 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5

Songs:

1. Mare Imbrium
2. Dwell Of A Stellar Trance
3. Hollow Curtain
4. The Pact
5. Age Ethereal
6. Divine Spear
7. Empyrean Liturgy
8. In From The Cold
9. Alioth

Chalice, der Name sagt mir erstmal nichts, obwohl die Finnen sich bereits 2016 gegründet haben und vor sechs Jahren ihr Debüt veröffentlichten. Das mir bekannteste Mitglied ist Bassist Joni Petander, der auch bei Satan’s Fall aktiv ist. Gittarist Mikael Cristian Haavisto sowie Verneri Benjamin Pouttu (Gesang, Gitarre) waren ausserdem mal bei Ranger. Komplettiert wird das Quartett von Olli Törrönen an den Drums. 

Stilistisch dürften sich Fans von In Solitude, The Night Eternal oder Manilla Road angesprochen fühlen. Der recht kauzige, melancholische Metal lässt dabei auch die eine oder andere progressive Schlagseite zu. Der flotte Opener «Dwell Of A Stellar Trance», das episch-orientalisch angehauchte «Hollow Curtain» oder der Longtrack «Age Ethereal» wissen zu gefallen, aber es sei auch gesagt, dass man auf Ohrwürmer und schmissige Refrains vergebens wartet. Die Ballade «Empyrean Liturgy» zeigt ein wenig das Dilemma der Band auf, denn der Song ist zu sehr in die Länge gezogen, weshalb nach der Hälfte die Versuchung gross ist, zum nächsten Song zu springen. 

Gute Ansätze sind aber immer wieder zu hören, weshalb «Divine Spear» sich ruhig mal anhören sollte. Der (erhoffte?) grosse Wurf ist das zweite Album der Nordlichter aber nicht. 




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