1. Rise Of The Desecrated
Dying Victims werden in näherer Zukunft die Alben der Saarländer wiederveröffentlichen. Den Anfang macht das Debütwerk aus dem Jahr 2009. Damals war man noch als Quartett unterwegs, mittlerweile ist die Band zum Trio geschrumpft.
Das Album ist ein Parade Beispiel für Extreme Metal mit starken Einflüssen aus Thrash und Black Metal. Die Songs zeichnen sich durch aggressive Riffs, nach vorne treibende Drums und eine düstere Atmosphäre aus. Besonders auffällig ist die rohe Produktion, die dem Album einen authentischen Underground-Charakter verleiht. Insgesamt wirkt das Album kompromisslos und energiegeladen, wodurch es vor allem Fans harter, ungeschliffener Klänge anspricht.
Ob man solche rohe Produktionen mag, muss jeder selber entscheiden. Ich finde, dass man das selbst in den Achtzigern besser hingekriegt hat. Abseits der Produktion machen die Songs allerdings durchaus Laune, weshalb Blackened-Thrash Anhänger durchaus zuschlagen sollten.


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