1. Emaciate
2. Cold Hate, Warm Blood
3. Loathe
4. White Worms
5. Flame To The Surface
6. Depths You've Fallen
7. Faceless Unknown
8. Serpent's Call
Die durchgeknallten Kanadier sind zurück mit ihrem dritten Album und einem neuen Sänger: Mike DiSalvo. Vorab: Mike ist kein Lord Worm. Er ist größtenteils verständlich und bevorzugt gutturale Laute gegenüber irren Kreischlauten. Fairerweise muss man aber sagen, dass dieses Album ohne Mike leicht zu einer reinen Lärmansammlung verkommen wäre. Die wuchtigen, basslastigen Grooves der Vorgänger sind einem kompromisslosen Doppelgitarrenangriff gewichen, bei dem sich die beiden Gitarren in irrsinnigem Tempo duellieren und gegenseitig übertrumpfen. Das Ganze grenzt an Fantomas' Wahnsinn, nur mit einer Death-Metal-Note. „Whisper Supremacy“ ist keine leichte Kost: Die Taktwechsel sind sprunghaft und jegliche Struktur fehlt. Tracks wie „Flame to the Surface“ und „Depths You've Fallen“ rasen in solch irrem Tempo vorbei, dass man als Hörer völlig überfordert und verwirrt zurückbleibt. Die Opener „Emaciate“ und „White Worms“ hingegen bewahren gerade noch genug Zusammenhalt und Normalität, um zu großartigen Songs zu werden, anstatt nur wirre Kritzeleien zu sein.Insgesamt spielt die Band wie psychotische Kinder mit Töpfen und Pfannen, die ihre Medikamente gegen ADHS vergessen haben. Klingt interessant? Dann hör mal rein. Definitiv eine der extremsten Death-Metal-Bands. (METAL ARCHIVES)


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