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Death - Human



Release Info: 1991 - Century Media - Full Length
Band Info: USA - 1984 - Death Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Flattening Of Emotions
2. Suicide Machine
3. Together As One
4. Secret Face
5. Lack Of Comprehension
6. See Through Dreams
7. Cosmic Sea
8. Vacant Planets

Welches Death- Album das beste ist, ist eine höchst individuelle Frage, aber eines ist sicher: „Human“ gehört zu den Alben, die am häufigsten als das „beste“ im Vergleich zu den anderen bezeichnet werden. Der Grund dafür ist ganz einfach (obwohl er paradoxerweise auch für die folgenden Alben zutrifft): Die Musik ist durchdacht, abwechslungsreich und gleichzeitig nicht übertrieben. Gibt es zu so einer allgemein bekannten Frage noch etwas hinzuzufügen? Nun ja, vielleicht nur „gerade“, aber für mich (bzw. mein Gehör) ist „Human“ ein Paradebeispiel dafür, wie Schuldiner die perfekte Balance zwischen Technik und klassischen Death-Metal-Elementen gefunden hat. Doch das ist noch nicht alles, denn „Human“ birgt noch viel mehr Überraschungen, als meine obige Beschreibung vermuten lässt! Ich spreche nämlich von einem Album, das man sich immer wieder auf unterschiedliche Weise anhören muss und zu dem ich – trotz meiner anfänglichen Begeisterung – immer wieder gerne zurückkehre.

Die deutlich veränderte Komposition hat natürlich dazu beigetragen. Von der Vorgängerband war außer Schuldiner selbst niemand mehr dabei, also holte Chuck Sean Reinert und Paul Masvidal von Cynic sowie den Großteil des bekannten Steve DiGiorgio in die Band. Kurz gesagt: extrem talentierte Musiker, die auf dem besprochenen Album ein völlig anderes Feeling und Können als ihre Vorgänger präsentierten – technischer, mitunter sogar mit Jazz-Einflüssen (wobei Letzteres etwas verallgemeinert ist, insbesondere im Vergleich zu den Cynic-Veröffentlichungen). Jedenfalls ist Deaths Musik deutlich komplexer geworden, ohne dabei an Kraft und Stärke einzubüßen – wie man an den exzellenten Alben „Vacant Planets“ , „Suicide Machine“ , „See Through Dreams“ oder „Flattening Of Emotions“ sehen kann. Außerdem gilt: „Je älter, desto besser.“ Erwähnenswert sind auch der eingängigste Song der Tracklist, „Lack Of Comprehension“ (mit einem überraschend ruhigen Intro), und das Instrumentalstück „Cosmic Sea“ (mit einem großartigen Bass-Solo von Scott Carino ) – also Songs, die selbst für Death-Verhältnisse deutlich herausstechen .

Nun, eine Zusammenfassung kann es in diesem Fall nur geben. Genauer gesagt, möchte ich Sie an meine Aussage vom Anfang der Rezension erinnern: „Human“ markierte den Beginn der besten Phase in Deaths Diskografie.wobei jedes Album die höchste Anerkennung verdiente und jedes einen großen Durchbruch in Schuldiners Karriere bedeutete.„Human“ ist das erste Album, das Chucks Musik auf ein ganz neues Niveau hob Schon ein kurzer Blick genügt, um zu erkennen, wie sehr die Produktion insgesamt verbessert wurde. (METAL ARCHIVES)

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