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Gorgasm - Masticate To Dominate



Release Info: 2003 - Unique Leader - Full Length 
Band Info: USA - 1994 - Death Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Anal Skewer
2. Stitched Oral Asphyxia
3. Corpsefiend
4. Lacerated Masturbation
5. Masticate To Dominate
6. Charred Vaginal Effluence
7. Repulsive Cuntortion
8. Concubine Of Despise
9. Seminal Embalment
10. Deadfuck

Das ist der Inbegriff brutalen Death Metals, ein wahrer Meilenstein des Arsch-zertrümmernden, Vagina-stechenden, Leichen-vergewaltigenden, Amoklauf auslösenden und Serienmord-inspirierenden Death Metals. Hol es dir sofort, sonst wirst du bitterlich im Schlaf weinen, bis ein moderner Richard-Ramirez-Imitator mit Stabmixer, Schweißbrenner und diversen scharfen Stich-, Schneid- und Piercingwerkzeugen bewaffnet in dein Zimmer schleicht. Meiner Meinung nach wäre das eine ausreichende Rezension, denn alles Wichtige ist gesagt. Aber als Fanboy möchte ich noch etwas genauer darauf eingehen.

Es ist schwer zu entscheiden, welcher Aspekt des Ganzen für die unerträglich brutale Atmosphäre am wichtigsten ist. Die unaufhörlich hämmernden, dröhnenden Drums, die man aufgrund ihrer knochenbrechenden Intensität weniger hört als vielmehr fühlt? Die scharfen, schneidenden Riffs, die abwechselnd wie Messerstiche, Hammerschläge oder Axtschläge klingen, oder gar wie ein gigantischer Penis, der in die verrottete Öffnung eines Wesens eindringt, das schon viel zu lange unter der Erde liegt, als dass ein vernünftiger Mensch an Geschlechtsverkehr denken könnte? Oder der Gesang, den, so stelle ich es mir vor, ein Serienmörder in seinem Kopf hört, während er auf der Jagd nach seinem nächsten Opfer ist, ein finsteres Wesen unbekannter Herkunft, das von den Dingen schreit, die man dem nächsten antun sollte, dem man begegnet? Nein, das ist unmöglich. All diese Dinge zusammen, gepaart mit einer außergewöhnlichen Produktion, die all diesen Elementen die nötige Schwere und Ernsthaftigkeit verleiht, damit es funktioniert. Ich mache keine Witze. Das ist technisch anspruchsvoll, ohne künstlich zu klingen oder eine bloße Demonstration der eigenen Fähigkeiten auf dem Griffbrett zu sein, sondern auf eine Weise, die Bilder von Mord und einem chaotischen Geist hervorruft, wie bereits beschrieben.

Seit ich dieses Album etwa 2005 bekommen habe, läuft es bei mir rauf und runter und dient mir als eine Art Maßstab für all den anderen Brutal Death Metal, den ich kenne und von dem ich nicht wirklich begeistert bin, da der meiste einfach nur fade und langweilig klingt und nicht die Atmosphäre erzeugen kann, die dieses Album in mir hervorruft. Der einzige Makel, der mir einfällt, ist das cartoonhafte Artwork – und ich meine das nicht im positiven Sinne. Abgesehen von diesem kleinen Mangel ist es ein echter Diamant im Death Metal, ein moderner Klassiker, wenn es je einen in der Brutal-Death-Szene gab. Wenn Bands wie Lividity, Deaden oder die gesamte moderne amerikanische Death-Metal-Szene im Allgemeinen auf dich stehen, solltest du dir dieses Album unbedingt anhören. (METAL ARCHIVES)




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