1. Cadaveric Genocide
2. Gluttonous Consumption Of The Uninfected
3. Awakening Pestilent Beings
4. Diminishing Of The Mind
5. Compulsive Ocular Torture
6. Interlude
7. Necrotizing Infection
8. Disembowelment By Regurgitation
Gortuary, eine weitere kalifornische Death-Metal-Band, die zur Zersetzung der Moral in diesem fernen Land beiträgt, tickt tatsächlich auf einer anderen Wellenlänge als viele ihrer Kollegen. Seit ihrer Gründung 2006 haben sie eine perkussive Aggression perfektioniert, die extrem gutturale Vocals (ähnlich wie bei Incantation oder Mortician) mit einer schwankenden, zombiehaften Hartnäckigkeit verbindet, die den Hörer in einen Haufen Asche verwandelt. Ich kann nicht versprechen, dass „Awakening Pestilent Beings“ euch so fesseln wird wie viele ihrer kalifornischen Kollegen à la Decrepit Birth, Odious Mortem, The Faceless oder Severed Savior, da sie einfach nicht so sehr auf einprägsame Kompositionen setzen. Trotzdem legen sie von Anfang an Vollgas und versuchen, euch die ordentliche Abreibung zu verpassen, die jeder von uns, der diese Musikrichtung hört, verdient.
Ich nehme den Song „Gluttonous Consumption of the Uninfected“ als Beispiel für den Wahnsinn, den diese Band an den Tag legt. Der Track ist so verdammt heavy, dass er fast wie ein wirres Durcheinander aus Start-Stopp-Blastbeats wirkt, die ineinander krachen, während sich die Riffs durch ein Dickicht aus Grindcore- und Thrash-Rhythmen schlängeln, nur um dann für ein paar gut getimte, aber nicht sonderlich gelungene Soli auszubrechen. Nate Twymans Gesang klingt wie die Stimme des Abgrunds selbst, die einen vor dem unausweichlichen Verschlingen durch die Mächte des Wahnsinns jenseits der Zeit warnt. Einige der Riffs sind gut, aber zum Beispiel ist der wuchtige Brickhouse-Break gegen Ende des Songs leider nur ein weiteres stumpfes, quietschendes Riff, das sich ehrlich gesagt mittlerweile völlig abgenutzt hat.
Der Titeltrack liefert ein weiteres Indiz: ein verzerrtes Wrack mit kreischenden Gitarrenriffs inmitten hämmernder Rhythmen und aggressivem Grind. Stellenweise erinnern die Songs an Suffocation, Exhumed und vielleicht sogar an ein paar Sekunden von Pestilence, doch letztendlich ergeben sie keine wirklich herausragenden Riffs und sind kaum mehr als eine routinierte Übung in Sachen Brutalität. Tracks wie „Compulsive Occular Torture“, „Necroticizing Infection“ und „Diminishing of the Mind“ bieten kaum mehr. Gelegentlich gibt es ein Lead- oder Riff-Solo, das kurzzeitig die Aufmerksamkeit fesselt, doch der Rest ist das erwartbare Geschwafel einer Band, die versucht, Brutalität und technische Fallstricke zu balancieren, ohne viel Wert auf die eigentliche Songstruktur und den Wert des einzelnen Riffs zu legen.
Trotzdem, auch wenn mir das Hörerlebnis nicht so gut gefallen hat, dass ich es immer wieder hören würde, verdient die Band Anerkennung dafür, dass sie so brutal ist wie ein LKW voller Untoter, die sich mit Betonschlamm vollgesogen haben, bevor sie sich auf deine Hoden ergießen. Die Produktion ist druckvoll, die wenigen Samples sind gut platziert und grauenhaft, und an Energie mangelt es hier definitiv nicht. Ich würde diese Platte einfach nicht aus einer Reihe raffinierterer, fesselnder Werke herausgreifen, mit denen man eher an Mord und Chaos denken könnte. Sie erinnert mich an Severed Savior oder Sepsism, nur nicht annähernd so gut. (METAL ARCHIVES)
Ich nehme den Song „Gluttonous Consumption of the Uninfected“ als Beispiel für den Wahnsinn, den diese Band an den Tag legt. Der Track ist so verdammt heavy, dass er fast wie ein wirres Durcheinander aus Start-Stopp-Blastbeats wirkt, die ineinander krachen, während sich die Riffs durch ein Dickicht aus Grindcore- und Thrash-Rhythmen schlängeln, nur um dann für ein paar gut getimte, aber nicht sonderlich gelungene Soli auszubrechen. Nate Twymans Gesang klingt wie die Stimme des Abgrunds selbst, die einen vor dem unausweichlichen Verschlingen durch die Mächte des Wahnsinns jenseits der Zeit warnt. Einige der Riffs sind gut, aber zum Beispiel ist der wuchtige Brickhouse-Break gegen Ende des Songs leider nur ein weiteres stumpfes, quietschendes Riff, das sich ehrlich gesagt mittlerweile völlig abgenutzt hat.
Der Titeltrack liefert ein weiteres Indiz: ein verzerrtes Wrack mit kreischenden Gitarrenriffs inmitten hämmernder Rhythmen und aggressivem Grind. Stellenweise erinnern die Songs an Suffocation, Exhumed und vielleicht sogar an ein paar Sekunden von Pestilence, doch letztendlich ergeben sie keine wirklich herausragenden Riffs und sind kaum mehr als eine routinierte Übung in Sachen Brutalität. Tracks wie „Compulsive Occular Torture“, „Necroticizing Infection“ und „Diminishing of the Mind“ bieten kaum mehr. Gelegentlich gibt es ein Lead- oder Riff-Solo, das kurzzeitig die Aufmerksamkeit fesselt, doch der Rest ist das erwartbare Geschwafel einer Band, die versucht, Brutalität und technische Fallstricke zu balancieren, ohne viel Wert auf die eigentliche Songstruktur und den Wert des einzelnen Riffs zu legen.
Trotzdem, auch wenn mir das Hörerlebnis nicht so gut gefallen hat, dass ich es immer wieder hören würde, verdient die Band Anerkennung dafür, dass sie so brutal ist wie ein LKW voller Untoter, die sich mit Betonschlamm vollgesogen haben, bevor sie sich auf deine Hoden ergießen. Die Produktion ist druckvoll, die wenigen Samples sind gut platziert und grauenhaft, und an Energie mangelt es hier definitiv nicht. Ich würde diese Platte einfach nicht aus einer Reihe raffinierterer, fesselnder Werke herausgreifen, mit denen man eher an Mord und Chaos denken könnte. Sie erinnert mich an Severed Savior oder Sepsism, nur nicht annähernd so gut. (METAL ARCHIVES)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen