Release Info: 2019 - Shadow Kingdom - Full Length
Band Info: USA - 2017 - Heavy Metal
Bewertung: 8
Bewertung: 8
1. Run And Hide
2. It's In My Hands
3. Cosmic Kiss
4. Ghosts
5. Clarion
6. Winds Of Destiny
7. If Icarus Could Fly
8. Defender
Wie die Mosaic Visions EP bereits andeutete, verleiht Haunts zweites Album ihrem klassischen Metal-Stil neuen Glanz. Während „Burst into Flame“ von 2018 noch an die frühen 80er-Jahre-Eskapaden von Judas Priest und Iron Maiden erinnerte, scheint „If Icarus Could Fly“ eher in die zweite Hälfte des Jahrzehnts vorzudringen. Synthesizer oder Echoeffekte im Stil von „Turbo“ oder „Somewhere in Time“ sucht man hier vergeblich, doch die glänzenden Gesangsspuren in Kombination mit dem schimmernden Gitarrensound erzeugen eine ähnliche Atmosphäre.
Ozzy Osbournes Alben mit Jake E. Lee bieten in puncto Musikalität dieses Albums womöglich einen besseren Vergleich. Die Gitarrenriffs werden mit derselben unruhigen, abgehackten Art gespielt, die schon „Bark at the Moon“ seinen Reiz verlieh, während die dringlichen Gesangspassagen typisch für Ozzy sind. Allerdings hat die Dynamik der Rhythmusgruppe mehr mit Power Metal gemein als mit den radiotauglichen Tendenzen ihrer Idole.
Obwohl Haunts Songwriting-Stil schon immer auf eingängige, einfache Rocknummern ausgerichtet war, hätte diesem Album etwas mehr Abwechslung gutgetan. Die Songs haben größtenteils ähnliche Tempi, was zu einer gewissen Austauschbarkeit führt, die nur durch die Science-Fiction-Ästhetik von „Cosmic Kiss“ oder das mythologische Thema des Titeltracks etwas abgemildert wird. Glücklicherweise ist das kein allzu großes Problem, da „It's in My Hands“ und „Ghosts“ echte Highlights sind und die halbstündige Laufzeit für Wiederspielwert sorgt.
Im Sinne der Albummetapher ist „If Icarus Could Fly“ ein gutes Album, das noch besser hätte sein können, wenn es sein Potenzial voll ausgeschöpft hätte. Der klare Stil verleiht dem Album im Vergleich zu anderen Bands dieser Art eine besondere Note, und die Darbietungen unterstreichen dies gut, aber etwas experimentierfreudigeres Songwriting hätte es auf ein neues Niveau gehoben. Fans von Haunts anderen Werken werden dieses Album genauso genießen, und so gut wie jeder Classic-Metal-Hörer kann es als lohnenswerte halbe Stunde betrachten. Ich bin mir sicher, dass Church die nächsten fünf Alben bereits geschrieben und aufgenommen hat, also genießen wir die Zeit! (METAL ARCHIVES)
Ozzy Osbournes Alben mit Jake E. Lee bieten in puncto Musikalität dieses Albums womöglich einen besseren Vergleich. Die Gitarrenriffs werden mit derselben unruhigen, abgehackten Art gespielt, die schon „Bark at the Moon“ seinen Reiz verlieh, während die dringlichen Gesangspassagen typisch für Ozzy sind. Allerdings hat die Dynamik der Rhythmusgruppe mehr mit Power Metal gemein als mit den radiotauglichen Tendenzen ihrer Idole.
Obwohl Haunts Songwriting-Stil schon immer auf eingängige, einfache Rocknummern ausgerichtet war, hätte diesem Album etwas mehr Abwechslung gutgetan. Die Songs haben größtenteils ähnliche Tempi, was zu einer gewissen Austauschbarkeit führt, die nur durch die Science-Fiction-Ästhetik von „Cosmic Kiss“ oder das mythologische Thema des Titeltracks etwas abgemildert wird. Glücklicherweise ist das kein allzu großes Problem, da „It's in My Hands“ und „Ghosts“ echte Highlights sind und die halbstündige Laufzeit für Wiederspielwert sorgt.
Im Sinne der Albummetapher ist „If Icarus Could Fly“ ein gutes Album, das noch besser hätte sein können, wenn es sein Potenzial voll ausgeschöpft hätte. Der klare Stil verleiht dem Album im Vergleich zu anderen Bands dieser Art eine besondere Note, und die Darbietungen unterstreichen dies gut, aber etwas experimentierfreudigeres Songwriting hätte es auf ein neues Niveau gehoben. Fans von Haunts anderen Werken werden dieses Album genauso genießen, und so gut wie jeder Classic-Metal-Hörer kann es als lohnenswerte halbe Stunde betrachten. Ich bin mir sicher, dass Church die nächsten fünf Alben bereits geschrieben und aufgenommen hat, also genießen wir die Zeit! (METAL ARCHIVES)


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