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Neuropathia - Satan Owns Your Stereo



Release Info: 2008 - EveryDayHate - Full Length
Band Info: Polen - 1996 - Death Metal
Bewertung: 7,5   


Songs:

1. Face The Obliteration
2. Mysterious Man With Two Newspapers
3. Satan Owns Your Stereo
4. High On Nicotine
5. Unpleasant Mournings
6. On Your Knees
7. Burn Out
8. Brain Damage
9. Voights Campf Test
10. Transexual Worshipers Of Satan
11. Iron Midget Buster Of The Elephants
12. We're Abused Of Her Majesty
13. Your Last Hope
14. We're Local
15. Fuck You Asshole
16. Worst Band In The World
17. Skulls For My Bride
18. Prozac Generation

Ehrlich gesagt habe ich Neuropathia seit dem Erhalt des Albums „Graveyard Cowboys“ nicht wirklich im Auge behalten, und dies ist die erste Platte seitdem, die ich mir tatsächlich komplett angehört habe. Ich bin also total überrascht, wie sie sich über die Jahre verändert haben. Der Gore ist verschwunden, und übrig geblieben ist purer Grindcore.

Nun ja, das ist nicht die ganze Wahrheit. Der Sound ähnelt dem von Regurgitate, und die wuchtigen Gitarrenaufnahmen erinnern an Nasum. Es ist ein wirklich schwerer und voller Sound, bei dem die Riffs und die schnellen Blastbeats richtig zur Geltung kommen. Darüber hinaus gibt es die hohen Schreie, die gelegentlich in Growls übergehen. Und in diesem Grindcore steckt so viel Rock, dass man es kaum glauben kann, und zeitweise klingt es wie Genocide SS auf Speed; das heißt rockig und groovig, aber ohne die Geschwindigkeit zu vernachlässigen. Und plötzlich klingen sie wie Skitsystem, nur eben auf Grindcore-Niveau.

Aber es wirkt nie chaotisch, sondern fließt ganz natürlich durch das Album. Und genau das zeichnet talentierte Musiker aus (neben dem virtuosen Umgang mit den Instrumenten): Goregrind, Grindcore, Rock ’n’ Roll und Crust zu nehmen und daraus ein natürliches Produkt aus Blastbeats zu formen. „Satan owns your stereo“ bietet nicht nur ein urkomisches Artwork, sondern auch großartige Musik mit vielen Ohrwürmern und Abwechslung. Einzig der 4:40 Minuten lange Ambient-Kram namens „Brain damage“ stört den Fluss des Albums. Ich verstehe den Sinn dieses Tracks überhaupt nicht und überspringe ihn daher meistens. Aber das ist auch das Einzige, was ich überspringen muss; der Rest des Albums strotzt nur so vor Groove, Grindcore und Energie. (METAL ARCHIVES)



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