Songs:
1. Kobra Khan
2. Metalian
3. When The Last Grave Has Opened
4. Triumphator
Das hohe musikalische Niveau hebt die EP sofort von anderen Vertretern der New World of Metal Heavy Metal ab und unterstreicht den epischen Charakter. Wie auch bei späteren Veröffentlichungen sind die Gitarren besonders fantastisch, mit einer Fülle an kraftvollen Harmonien, energiegeladenen Läufen, rasanten Soli und sogar einigen Anklängen an extreme Einflüsse im schnelleren Triller. Der Bass ist ebenfalls sehr effektiv und kanalisiert die brodelnde Power im Stil von Steve Harris, und der Gesang wirkt tatsächlich überzeugender als auf dem späteren Album „Far from Light“.
Obwohl das Songwriting nicht besonders abwechslungsreich ist, ist jeder der vier Songs ein klassischer Metal-Kracher. „Metalian“ ist der beste Song der EP und erinnert mit seinem ausgedehnten Intro, dem hymnischen Tempo und dem herrlich eindringlichen Gitarrenspiel stark an Iron Maiden. Der Titeltrack der EP ist ein weiteres Highlight: Er beginnt mit einem besonders grandiosen Aufbau, bevor er in intensive Strophen und perkussive Refrains übergeht.
So sehr ich die einzigartigen Facetten der regulären Alben von Lunar Shadow schätze, ist ihre Debüt-EP ein exzellentes Beispiel für traditionellen Metal. Obwohl der Stil recht einheitlich ist, zeugt die enthusiastische Inbrunst, mit der er dargeboten wird, vom Talent der Band als Musiker und Songwriter. Fans des eher konventionellen Metal finden diese EP möglicherweise passender als die späteren Alben, und Fans der Studioalben sollten bereits Anzeichen für die zukünftige Größe erkennen. In jedem Fall lohnt es sich, reinzuhören.(METAL ARCHIVES)


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