Release Info: 2009 - Soundmass - Full Length
Band Info: Australien - 2006 - Death Metal
Bewertung: 8
Bewertung: 8
1. Death And Destruction
2. War Machine
3. Chains Of Slavery
4. Shadow Storm
5. Extinct
6. Waves Of Disaster
7. Napier
8. Episodes Of Hate
9. Blood On Thy Hands
10. Unleashed
Als ich diese Rezension schrieb, war Weihnachten, und in dieser Zeit gibt es nichts Authentischeres, als über eine christliche Metal-Band zu schreiben. Selbst wenn sie den Underground-Thrash/Death-Metal-Stil spielen. Hier ist also das dritte Album der Band der Kilgallon-Brüder. Es würde mich allerdings nicht wundern, wenn dieser Name vielen nichts sagt. Bands, die sich zu ihrem Glauben bekennen, bilden in der Underground-Szene eine besondere Gruppe. Leider kennen viele aus diesem religiösen Subgenre nur die Musik von Mortification, denn während Steve Rowe gerade wieder durchstartet, gibt es viele vielversprechende Bands (z. B. Martyrs Shrine, Grave Forsaken, Burial Grounds), die sich bewusst weiterentwickeln, indem sie den heutigen Erwartungen gerecht werden oder die Oldschool-Ära hervorragend wiederaufleben lassen.
Auch Scourged Flesh gehört zu dieser Gruppe. Sie spielen eine perfekte Mischung aus Thrash und Death Metal mit wirklich schönen Gitarrensoli und Melodien. Obwohl das Tempo überwiegend im mittleren Bereich liegt, sind die Soli und einige Passagen des Albums so schnell, wie es sich für dieses Genre gehört. Die Riffs sind richtig eingängig, mal so heavy wie von einer Oldschool-Thrash-Band, mal erinnern sie mich an moderne Melodic-Death-Metal-Gruppen. Und im Song „Napier“ schwingt auch der Göteborger Stil mit. Die Musiker sind versiert und die Instrumente werden gut gespielt, bis auf eine Sache: Dem Gesang fehlt es an Kraft und Dynamik. Wenn sie Tedds Gesang verbessern könnten, würde die Musik deutlich mehr Wucht haben. Der Klargesang ist hingegen in Ordnung – denn ja, in zwei Stücken gibt es auch Klargesang und weiblichen Gesang. Was ich unbedingt noch erwähnen muss, weil ich beim ersten Hören total lachen musste: Im Song „Extinct“ gibt es ein Gitarrensolo, das mit dem Mund gespielt wird. Ernsthaft! Ich kann gar nicht beschreiben, wie seltsam das klingt, ihr müsst es euch unbedingt anhören! Aber ich kann sagen, es ist wirklich witzig und gleichzeitig seltsam, vor allem mit dem Gitarrensolo nach diesem Teil. Besonders hervorheben möchte ich den Song „Blood On Thy Hands“, der der beste des Albums ist, sowie den letzten Track „Unleashed“ wegen des Synthie-basierten Hintergrunds und der Atmosphäre. Auch der Rest des Albums ist gut geschrieben, obwohl einige Songs besser gewesen wären, wenn sie kürzer gewesen wären.
Alles in allem ist „Welcome To The End Of The World“ ein solides Album mit einigen starken Momenten. Es ist eine interessante Veröffentlichung, nicht nur weil sie von einer christlichen Band stammt, sondern weil sie sich problemlos mit jeder bekannten Thrash-/Death-Band messen kann. Es ist ein unterhaltsames und hörenswertes Thrash-/Death-Album mit eingängigen Parts und einer guten Performance. Wer jedoch etwas Neues und Außergewöhnliches sucht, sollte sich anderweitig umsehen. (METAL ARCHIVES)
Auch Scourged Flesh gehört zu dieser Gruppe. Sie spielen eine perfekte Mischung aus Thrash und Death Metal mit wirklich schönen Gitarrensoli und Melodien. Obwohl das Tempo überwiegend im mittleren Bereich liegt, sind die Soli und einige Passagen des Albums so schnell, wie es sich für dieses Genre gehört. Die Riffs sind richtig eingängig, mal so heavy wie von einer Oldschool-Thrash-Band, mal erinnern sie mich an moderne Melodic-Death-Metal-Gruppen. Und im Song „Napier“ schwingt auch der Göteborger Stil mit. Die Musiker sind versiert und die Instrumente werden gut gespielt, bis auf eine Sache: Dem Gesang fehlt es an Kraft und Dynamik. Wenn sie Tedds Gesang verbessern könnten, würde die Musik deutlich mehr Wucht haben. Der Klargesang ist hingegen in Ordnung – denn ja, in zwei Stücken gibt es auch Klargesang und weiblichen Gesang. Was ich unbedingt noch erwähnen muss, weil ich beim ersten Hören total lachen musste: Im Song „Extinct“ gibt es ein Gitarrensolo, das mit dem Mund gespielt wird. Ernsthaft! Ich kann gar nicht beschreiben, wie seltsam das klingt, ihr müsst es euch unbedingt anhören! Aber ich kann sagen, es ist wirklich witzig und gleichzeitig seltsam, vor allem mit dem Gitarrensolo nach diesem Teil. Besonders hervorheben möchte ich den Song „Blood On Thy Hands“, der der beste des Albums ist, sowie den letzten Track „Unleashed“ wegen des Synthie-basierten Hintergrunds und der Atmosphäre. Auch der Rest des Albums ist gut geschrieben, obwohl einige Songs besser gewesen wären, wenn sie kürzer gewesen wären.
Alles in allem ist „Welcome To The End Of The World“ ein solides Album mit einigen starken Momenten. Es ist eine interessante Veröffentlichung, nicht nur weil sie von einer christlichen Band stammt, sondern weil sie sich problemlos mit jeder bekannten Thrash-/Death-Band messen kann. Es ist ein unterhaltsames und hörenswertes Thrash-/Death-Album mit eingängigen Parts und einer guten Performance. Wer jedoch etwas Neues und Außergewöhnliches sucht, sollte sich anderweitig umsehen. (METAL ARCHIVES)


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