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Shrinebuilder - Shrinebuilder



Release Info: 2009 - Neurot - Full Length
Band Info: USA - 2008 - Doom Metal
Bewertung: 8


Songs:


1. Solar Benediction
2. Pyramid Of The Moon
3. Blind For All To See
4. The Architect
5. Science Of Anger

Shrinebuilder ist ein interessantes neues Projekt, das die Talente einiger Größen des Drone- und Doom-Metal vereint: Al Cisneros (Om, Sleep) am Bass, Dale Crover (Melvins, Fantômas) am Schlagzeug, Scott Kelly (Neurosis) und Scott „Wino“ Weinrich (The Obsessed u. v. a.) an den Gitarren. Mehrere Mitglieder steuern den Gesang bei, und die Band präsentiert einen aufschlussreichen Stoner Doom mit psychedelischer Atmosphäre.

Obwohl der Kern des Sounds in den typischen Stoner-Sludge-Rhythmen wurzelt, die viele Zeitgenossen der Band prägen, sind es die atmosphärischen, psychedelischen Elemente, die das Album weit über die Mittelmäßigkeit hinausheben. Die Band hält die Stücke erfreulicherweise kurz genug, um sie auch für jemanden wie mich, der sich leicht in der langweiligen Wiederholung eines Dopesmoker oder einer anderen ausufernden Stoner-Platte verlieren kann, zu genießen. Immer wenn ich dachte, ich würde den Faden verlieren, wechselten die Songs zu einem interessanteren Abschnitt. Bei „Solar Benediction“ war es die minimalistische Space-Rock-Atmosphäre, die die Gitarren vor der Fünf-Minuten-Marke erzeugten; bei „Pyramid of the Moon“ waren es die Wüstengesänge, die den Mittelteil des Songs prägen. „Blind for All to See“ lebt von seinem fließenden Bass unter den Grunge-Gitarrenelementen, und von den fünf Tracks hat „The Architect“ die besten Doom-Riffs und den mitreißendsten Gesang.

Shrinebuilder ist eine großartige neue Richtung für ein Genre, das ehrlich gesagt über die Jahre ziemlich eintönig geworden ist. So vieles, was ich im Doom- und Sludge-Metal höre, ist einfach nur langweilig (langsam + langweilig ist nicht immer gleich heavy oder gut) und versucht, nur seine Einfachheit und Stoner-Ethik zu vermitteln, aber diese Supergroup bietet viele neue Klangwelten zum Erkunden. Trotzdem gibt es immer noch ein paar Momente mit erschöpften Riffs, die mich aus dem Hörerlebnis gerissen haben. Es ist bei Weitem kein perfektes Debüt, aber ein solides und interessantes Werk, das vielen anderen Kollaborationen dieses Genres überlegen ist. Und ein geniales Cover schadet nie. (METAL ARCHIVES)
 


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